25. Dezember - Hochfest Christi Geburt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 25. Dezember 2013 um 07:00 Uhr

In dulci iubilo,
nun singet und seid froh!
Unsers Herzens Wonne
liegt in praesepio
und leuchtet als die Sonne
matris in gremio.
Alpha es et O,
Alpha es et O!

O Iesu parvule,
nach Dir ist mir so weh.
Tröst’ mir mein Gemüte,
o puer optime,
durch alle Deine Güte,
o princeps gloriae.
Trahe me post Te,
trahe me post Te!

Ubi sunt gaudia?
Nirgend mehr denn da,
da die Engel singen
nova cantica,
und die Schellen klingen
in regis curia.
Eia qualia,
eia qualia!

(14. Jahrhundert)

Anastasia, die Tochter des vornehmen, heidnischen Römers Praetextatus, wuchs in der Hauptstadt Rom heran, wo der hl. Chrysogonus (24.11.) nach dem Willen der Mutter, einer Christin namens Fausta, ihr Erzieher war.

Auf das Verlangen ihres Vaters hin mußte Anastasia einen Christenhasser namens Publius heiraten, einen Vertrauten des Kaisers Diokletian (284 - 305). Publius sperrte seine Gemahlin ein und ließ sie fast verhungern. Gleichzeitig verpraßte er Anastasias Mitgift. - Ihre Jungfräulichkeit erhielt sie aber, indem sie vorgab, krank zu sein.

Während einer Reise nach Persien starb Publius. So kam die hl. Anastasia frei. Sie folgte dem hl. Chrysogonus, der als Gefangener nach Aquileia geschafft wurde, und brachte ihm Speise ins Gefängnis, wo man den Heiligen verhungern lassen wollte.

St. Anastasia wurde ebenfalls von der Obrigkeit als Christin festgenommen und nach Sirmium geschafft, wo man sie folterte, um sie von ihrem katholischen Bekenntnis abzubringen. Die hl. Anastasia wurde zum Tode verurteilt. Sie erlitt das Martyrium während der diokletianischen Verfolgung (s. 22.4.), wohl im Jahre 304. Am 25. Dezember wurde sie zu Sirmium verbrannt.


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