21. September - Der hl. Matthäus PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 20. September 2013 um 23:00 Uhr

Der hl. Matthäus, auch genannt Levi,  war vor seiner Berufung ein Zöllner , d.h. einer der für die römische Besatzermacht  tätigen Steuereintreiber, von denen einige wohlhabend waren.  Damit gehörte er zu den von den übrigen Angehörigen des Volkes Verachteten.

Aus altkirchlicher Überlieferung ist bekannt, daß der hl. Matthäus ausschließlich pflanzliche Kost zu sich nahm. Vielleicht wollte er damit, nachdem in ihm die Erbsünde ausgetilgt worden war, dem paradiesischen Leben nacheifern, das durch eine Ernährung allein mit pflanzlicher Nahrung gekennzeichnet war.  Fleisch und auch Alkohol kamen erst nach der Sintflut als erlaubte Speise hinzu.  - Es ist auch nicht undenkbar, daß das Vorbild Johannes’ des Täufers auf Matthäus eingewirkt hat.

Gemäß der altkirchlichen Überlieferung hat der hl. Mätthaus als erster ein Evangelium verfaßt, und zwar in hebräischer bzw. aramäischer Sprache. Dies soll geschehen sein, als die Apostel Palästina verließen, um in aller Welt die Heilsbotschaft zu verkündigen, also etwa zur Zeit Herodes Agrippas I. (41 - 44). Da Matthäus diejenigen verließ, denen er bis dahin gepredigt hatte, schenkte er ihnen das von ihm aufgezeichnete Evangelium, damit sie gewissermaßen auch weiterhin durch ihn die Heilsbotschaft vernähmen.

Von Barnabas (11.6.)  und Bartholomäus (24.8.) ist bekannt, daß sie noch die ursprüngliche Version des Matthäus-Evangeliums benutzten. - Wenn es auch ins Griechische übersetzt und dabei vielleicht bearbeitet und erweitert wurde, so veränderte dies das von Mätthaus niedergeschriebene Evangelium nicht grundlegend; sonst hätte es gewiß einen anderen Verfassernamen erhalten. Auch ist der Werdegang, den das Matthäus-Evangelium bis zu seiner griechischen Endgestalt durchlief, nicht losgelöst von apostolischer Autorität vorstellbar, da es sonst niemals allgemeine Anerkennung in der Kirche erlangt hätte.

Matthäus soll von Palästina aus in das von einer Königin mit dem Titel Kandake  regierte Land gezogen sein, das damals Äthiopien genannt wurde; gemeint ist Nubien, die Region südlich Ägyptens.  Es heißt zwar, daß St. Matthäus nach Indien kam, doch mag dabei die Vorstellung mitgewirkt haben, es gebe eine Landverbindung zwischen Ägypten, Äthiopien und Indien. Auch könnte die durch St. Bartholomäus vermittelte Benutzung des aramäischen Matthäus-Evangeliums in Indien irrtümlich auf den Verfasser selbst zurückgeführt worden sein. - Möglicherweise hat der hl. Matthäus in Nubien das Martyrium erlitten.


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