Tagesheiliger
5. Mai - Hl. Papst Pius V. PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 05. Mai 2013 um 00:00 Uhr

Michele Ghislieri wurde am 17. Januar des Jahres 1504 zu Bosco bei Alessandria geboren. Mit vierzehn Jahren schon wurde er in den Dominikanerorden aufgenommen. Sein Leben lang blieb er ein frommer Asket mit strenger Lebensführung.

Als Michele Ghislieri 1528 zum Priester geweiht wurde, war die Reformation im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation längst ausgebrochen. Während Michele Ghislieri vom Ordenslektor und Prediger zum Prior und dann zum Provinzial der Lombardei aufstieg, festigten sich die von der Reformation geschaffenen Verhältnisse zusehends. Ein allgemeines Konzil zur Klärung der Lehrstreitigkeiten wurde von vielen gefordert, während der Dominikaner Michele Ghislieri als Inquisitor von Como und Bergamo gegen den Protestantismus im Norden Italiens kämpfte.

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4. Mai - Hl. Monika, Hl. Florian PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 04. Mai 2013 um 00:00 Uhr

Monika, auch Monnika genannt, wurde um 332 als Tochter christlicher Eltern geboren, und zwar zu Tagaste in Numidien, das etwa dem heutigen Algerien entspricht. Sie war wohl berberischer Herkunft. Monika wuchs in ihrer christlichen Familie auf. Während der Mädchenjahre fiel es ihr nicht immer leicht, die Begierden im Zaum zu halten. So gewöhnte sie sich daran, täglich Wein zu trinken. Doch war Monika zugleich auch sehr empfindsam. Daher unterließ sie das Weintrinken vollkommen, nachdem eine Magd ihrer Eltern sie im Streit als Säuferin bezeichnet hatte.

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3. Mai - Hl. Papst Alexander I., Hll. Eventius und Theodulus, Hl. Juvenalis (früher: Fest der Kreuzauffindung) PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 03. Mai 2013 um 00:00 Uhr

Nach der Eroberung der arabischen Halbinsel unter Chosroes I. (531 - 579) aus der persischen Sassaniden-Dynastie (224 - 651) besetzten die Heere Chosroes II. (591 - 628) von 603 bis 617 die byzantinischen Ostprovinzen Kleinasien, Syrien, Palästina und Ägypten. Die heidnischen Perser wurden dabei von den dort ansässigen jüdischen Gemeinden unterstützt. Voller Freude begrüßten sie die Ankunft der Feinde des christlichen Kaisers (vgl. 22.1.).

614 wurde Jerusalem erobert, die Kirchen zerstört, der größte Teil der Bevölkerung nach dem Sieg abgeschlachtet, sämtliche Kirchen zerstört. Die Reliquie des Kreuzes verschleppten die Perser zusammen mit dem christlichen Patriarchen der Stadt (s. 21.2.) in ihre Heimat.

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2. Mai - Hl. Athanasius PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 02. Mai 2013 um 00:00 Uhr

Athanasius wurde um 295 in Alexandria als Kind christlicher Eltern geboren. Möglicherweise war er ägyptischer Herkunft. Jedenfalls verstand Athanasius die koptische Sprache des Volkes ebenso wie das Griechische.

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1. Mai - Hl. Joseph PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 01. Mai 2013 um 00:00 Uhr

Das vom seligen Papst Pius IX. (1846 - 1878) 1847 der gesamten Kirche vorgeschriebene St.-Joseph-Schutzfest wurde am dritten Mittwoch nach Ostern begangen, also am 8.4. bis 12.5., oder auf den vier Tage darauf folgenden Sonntag Jubilate verlegt. Während am 19. März das Gesetz und die Gerechtigkeit Josephs wichtige Themen der liturgischen Texte sind, stand am dritten Mittwoch nach Ostern mit der - vermeintlichen - Herkunft des Heilands väterlicherseits der hl. Joseph als Nährvater im Mittelpunkt, zu dessen Aufgaben auch der Schutz der hl. Familie und damit der Kirche gehört.

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27. April - Petrus Canisius PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 27. April 2013 um 00:00 Uhr

Petrus Kanijs, lateinisch Canisius, wurde am 8. Mai 1521 zu Nijmegen als Sohn des Bürgermeisters der Stadt geboren. - In demselben Jahr wandte sich der hl. Ignatius von Loyola (31.7.), der Gründer des Jesuitenordens, Gott zu. Martin Luther (vgl. 5.7.) aber wurde exkommuniziert und verfiel anschließend der Reichsacht.

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26. April - Hl. (Ana)Kletus, Hl. Marcellinus PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 26. April 2013 um 00:00 Uhr

Der hl. Kletus, auch genannt Anakletus (13.7.), stammte aus Rom. Er war der zweite Nachfolger des hl. Petrus (18.1., 22.2., 29.6., 1.8.) nach dem hl. Linus (23.9.). Die Zeit seines Pontifikates (etwa 79 - etwa 90) liegt innerhalb der Jahre der Herrschaft der flavischen Dynastie (69 - 96). Sie wurde von Vespasian (69 - 79) begründet, der berüchtigt war für seine Pfennigfuchserei. Dem Vespasian gaben die Alexandriner den Spottnamen „Kybiosaktes“, d.h. Händler gesalzenen Fisches, denn diese werden für ihr Feilschen berüchtigt gewesen sein. Vespasians Worte „non olet“, „es stinkt nicht“, bezieht sich auf das von ihm so geschätzte Geld. Der Kaiser scheute sich nämlich nicht, den in öffentlichen Toiletten gesammelten Urin an Gerber und Walker zu verkaufen. Von Papst Kletus nun heißt es, er habe einem Fürsten, vielleicht dem flavischen Kaiser, vorgehalten, daß er ein Blutsauger sei. Zum Beweise, daß der Herrscher das Volk tatsächlich aussauge, nahm der Papst ein Geldstück und brach es entzwei, worauf den Bruchstücken wunderbarerweise Blut entquoll.

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25. April - Hl. Markus PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. April 2013 um 00:00 Uhr

Der heilige Evangelist Markus wird etwa um das Jahr 15 zu Jerusalem geboren worden sein, wenn er mit dem Jüngling, der bei der Festnahme des Heilands floh, zu identifizieren ist. Die Eltern des hl. Markus haben wohl ein stattliches Haus auf dem Südwesthügel Jerusalems, den man in späterer Zeit für den Sionberg hielt, besessen. Dieser erhebt sich tatsächlich südlich des Tempels, befindet sich aber außerhalb der Stadt, seit die Mauer wegen des Rückgangs der Bevölkerung am Ende des 9. oder im Verlaufe des 10. Jahrhunderts auf die heutige Linie verlegt wurde. - Im Obergemach des Hauses der Eltern des Johannes Markus soll der Heiland das Abendmahl mit den Aposteln gefeiert haben, wobei er die hl. Kommunion stiftete. Danach diente das Obergemach, lateinisch Coenaculum, als Versammlungsstätte der Christen, in der sich das Pfingstwunder ereignet haben wird. Dort soll die Gottesmutter auch entschlafen sein (vgl. 15.8.).

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24. April - Hl. Fidelis PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 24. April 2013 um 00:00 Uhr

Markus wurde im Jahre 1578 als Sohn des Bürgermeisters von Sigmaringen, Johannes Roy, geboren. Seine Vorfahren waren aus Antwerpen in die Stadt an der Donau gekommen. Früh starb Johannes Roy. Dennoch konnte der junge Markus die Schule seines Heimatortes und danach das Jesuitenkolleg zu Freiburg im Breisgau besuchen. In dieser Stadt studierte Markus Roy, und er promovierte dort 1603 zum Doktor der Philosophie. Dann begleitete er einige junge Adlige als Hofmeister auf ihrer sechs Jahre währenden Fernreise. So lernte Markus Roy Frankreich, Spanien und Italien kennen.

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23. April - Hl. Georg, Hl. Adalbert von Prag PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 23. April 2013 um 00:00 Uhr

Der hl. Georg stammte aus dem kleinasiatischen Kappadokien. Er wurde Soldat im römischen Heere und stieg zum Offizier auf. Während der diokletianischen Verfolgung (s. 22.4.) wurde er um 304 im palästinischen Lydda als Christ enthauptet.

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22. April - Hl. Päpste Soter und Caius PDF Drucken E-Mail
Montag, den 22. April 2013 um 00:00 Uhr

Am Tage nach St. Anselm wird das Fest der heiligen Päpste Soter und Caius begangen.

Der aus dem zwischen Rom und Neapel gelegenen Fundis stammende hl. Soter ist der Nachfolger des hl. Anicetus (17.4.) auf dem Throne Petri gewesen. Er leitete die ihm von Christus anvertraute Herde von 166 bis 174. In jener Zeit verließ der zu häretischen Lehrmeinungen abgefallene Tatian die Stadt Rom (s. 14.4.).

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21. April - Hl. Anselm von Canterbury, Hl. Konrad von Parzham PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 21. April 2013 um 00:00 Uhr

Als Sohn eines lombardischen Vaters und einer burgundischen Mutter wurde Anselm von Canterbury im Jahre 1033 oder 1034 zu Aosta geboren. Anselm wuchs im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation auf, zu dem die Lombardei gehörte (vgl. 5.9.) wie seit 1033 auch das Königreich Burgund. Es herrschte zu jener Zeit Konrad II. (1024 - 1039), der erste der Salierkaiser, der Nachfolger St. Heinrichs II. (15.7.).

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17. April - Hl. Anicetus PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. April 2013 um 00:00 Uhr

Der hl. Anicetus war Oberhaupt der Kirche von 154 oder 155 bis 166. Er stammte aus Emesa am Orontes, war also seiner Herkunft nach ein Syrer. Emesa war bekannt für die Verehrung der Sonne. Von dort stammte der Götzenpriester, der sich als Kaiser Elagabal (218 - 222) nannte. Auch Alexander Severus (222 - 235) soll vor seiner Thronbesteigung ein solcher Emesaner Götzenpriester gewesen sein. Der hl. Anicetus aber verehrte die wahre Sonne unseres Heiles.

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14. April - Hl. Justinus und Gefährten, Hll. Valerianus, Tiburtius und Maximus, Hl. Lidwina PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 14. April 2013 um 00:00 Uhr

Justinus wurde um das Jahr 110 in Flavia Neapolis geboren. Diese Ortschaft war zwei Jahre nach dem Ende des ersten Jüdischen Krieges gegen die Römerherrschaft (66 - 70) von Kaiser Vespasian (69 - 79), dem Begründer der flavischen Dynastie (69 - 96), an der Stelle des biblischen Sichem angelegt und von heidnischen Familien besiedelt worden.

Justinus war ein Kind wohlhabender Eltern. So konnte er sich als junger Mann dem Studium der Philosophie zuwenden. Nacheinander beschäftigte er sich mit der Stoa, dem Aristotelismus und dem Neupythagoräismus. Deren Lehren sprachen ihn allerdings kaum an. - Dann aber begegnete Justinus einem Lehrer des Platonismus, und dessen Philosophie überzeugte ihn endlich. Besonders die Lehre von dem einen Gott jenseits des Geschaffenen, der identisch ist mit dem Guten und dem Schönen, beeindruckte ihn.

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13. April - Prinz Hermenegild PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 13. April 2013 um 23:58 Uhr

Die Franken nahmen seit der Taufe ihres König Chlodwig (482 - 511) im Jahre 496 (s. 1.10.) allmählich den katholischen Glauben an, dem auch ihre romanischen Untertanen anhingen. Die benachbarten, germanischen Westgoten auf der iberischen Halbinsel dagegen blieben im 6. Jahrhundert noch immer der arianischen Irrlehre (vgl. 2.5.) ergeben. Der erste Westgote königlicher Herkunft, der sich zum katholischen Glauben führen ließ, war der Prinz Hermenegild. Dies geschah während der Regierung seines Vaters Leovigild (572 - 586).

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11. April - Hl. Papst Leo I. PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 11. April 2013 um 01:00 Uhr

Der heilige Papst Leo I. (440 - 461), genannt der Große, entstammte einer toskanischen Familie und wurde um 400 zu Rom geboren. Unter dem heiligen Papst Coelestin I. (422 - 432) war er Archidiakon und blieb dies auch unter dessen Nachfolger, dem heiligen Papst Sixtus III. (432 - 440). - Durch Coelestin I. soll der Introitus in die Meßfeier gelangt sein.

Schon als Archidiakon befaßte sich St. Leo mit der Lehre der häretischen Dyophysiten, deren Oberhaupt, der Konstantinopolitaner Patriarch Nestorius (428 - 431), auf dem dritten ökumenischen Konzils zu Ephesus 431 verurteilt wurde (s. 9.2.). Die Nestorianer meinten, die zwei Naturen Christi seien nicht zu einer Person verbunden, weshalb Maria auch nur die menschliche Natur des Heilandes geboren habe.

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7. April - Hl. Kreszentia PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 07. April 2013 um 01:00 Uhr

Am 20. Oktober des Jahres 1682 wurde Anna Höß zu Kaufbeuren als Tochter eines armen, aber auf Grund seiner beispielhaften katholischen Frömmigkeit hoch angesehenen Leinewebers geboren. Nachdem Anna mit sechs oder sieben Jahren das Gelübde der Keuschheit abgelegt hatte, erfuhr sie mit vierzehn Jahre von ihrer Berufung: Es erschien der Heiligen ihr Schutzengel, der ihr ein Franziskaner-Habit zeigte.

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6. April - Hl. Brigitta PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 06. April 2013 um 01:00 Uhr

Als die hl. Brigitta (8.10.) eines Tages vor dem Kruzifix in der St. Pauls Kirche zu Rom (s. 18.11.) betete, da sprach der Gekreuzigte zu ihr. Er verhieß denen reichen Lohn, die die der Heiligen im Kloster Alvastra offenbarten fünfzehn Gebete zum leidenden Heiland zusammen mit einem „Vaterunser“ und einem „Gegrüßet seist du, Maria“ täglich beten.

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5. April - Hl. Vincenz Ferrerius PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 05. April 2013 um 01:00 Uhr

Vincenz Ferrerius wurde wenige Jahre vor 1350 zu Valencia als jüngster Sohn eines wohlhabenden Notars geboren. Bei der Taufe empfing er den Namen des hl. Vincentius Levita (22.1.), der zu Valencia das Martyrium erlitten hatte. - Vincenz Ferrerius wuchs heran und hatte beste Aussichten auf eine weltliche Karriere. Dennoch verzichtete Vincenz darauf. Vergänglicher Glanz und irdischer Besitz bedeuteten ihm nichts im Vergleich zum Reich Gottes.

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4. April - Hl. Isidor von Sevilla PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 04. April 2013 um 01:00 Uhr

Der hl. Isidor von Sevilla ist ein jüngerer Bruder des hl. Leander. Isidor wurde um 560 geboren. Die Eltern starben früh. Darum sorgte Leander für die Erziehung seines etwa zwanzig Jahre jüngeren Bruders Isidor.

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3. April - Hl. Irene (und Schwestern) PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 03. April 2013 um 01:00 Uhr

Am 3. April wird die hl. Irene von Thessalonike verehrt zusammen mit ihren heiligen Schwestern Agape und Chionia. Die drei entstammten einer heidnischen Familie der damals bedeutenden römischen Stadt Aquileia. Schon früh begegneten Irene, Agape und Chionia dem katholischen Glauben und öffneten sich ihm. - Die Familie scheint dann nach Griechenland ausgewandert zu sein. Jedenfalls wurden die drei heiligen Schwestern während der grausamen Verfolgung der Kirche unter Diokletian (s. 22.4.) zu Thessalonike vor Gericht gestellt. Weil sie dem wahren Glauben treu blieben, wurden sie wohl 305 durch den Praefekten Dulcetius zum Feuertod verurteilt und sogleich auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Eine Legende erzählte später, die hl. Irene habe zur Erniedrigung noch zwei Tage in einem Bordell zubringen müssen, bevor sie dann ebenso verbrannt wurde wie ihre Schwestern. So wird die hl. Irene bisweilen auch am 5. April verehrt.

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1. April - Wochentag PDF Drucken E-Mail
Montag, den 01. April 2013 um 15:14 Uhr
Anima Christi, sanctifica me.
Corpus Christi, salva me.
Sanguis Christi, inebria me.
Aqua lateris Christi, lava me.
Passio Christi, conforta me.
O bone Iesu, exaudi me.
Intra tua vulnera absconde me.
Ne permittas me separari a te.
Ab hoste maligno defende me.
In hora mortis meae voca me.
Et iube me venire ad te,
ut cum sanctis tuis laudem te
in saecula saeculorum.
Amen
Seele Christi, heilige mich!
Leib Christi, rette mich!
Blut Christi, tränke mich!
Wasser der Seite Christi, wasche mich!
Leiden Christi, stärke mich!
O gütiger Jesus, erhöre mich!
Verbirg in Deine Wunden mich!
Von Dir laß nimmer scheiden mich!
Vor dem bösen Feinde beschirme mich!
In meiner Todesstunde rufe mich!
Und heiße zu Dir kommen mich,
mit Deinen Heiligen zu loben Dich
in Deinem Reiche ewiglich.
Amen
 
2. April - Hl. Franz von Paula PDF Drucken E-Mail
Montag, den 01. April 2013 um 01:00 Uhr

Franz wurde am 27. März 1416 zu Paola in Kalabrien geboren. Die Eltern hatten wegen ihrer Kinderlosigkeit die Fürbitte des hl. Franz von Assisi (17.9., 4.10.) angerufen, und es wurde ihnen ein Sohn geboren, den sie danach Franz nannten. Dieser hatte aber eine Geschwulst am Auge, wodurch er zu erblinden drohte. Da riefen die Eltern wiederum die Hilfe des hl. Franz von Assisi an. Als daraufhin ihr Sohn geheilt wurde, legten die dankbaren Eltern ein Gelübde ab, und dem entsprechend übergaben sie ihren Sohn, als er dreizehn Jahre alt geworden war, den Franziskanern zu Santo Marco, damit er ein Jahr lang unter den Angehörigen des Ordens Gott diene.

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30. März - Hl. Quirinus von Neuß PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 30. März 2013 um 01:00 Uhr

Quirinus wurde wohl in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts geboren. Er war römischer Bürger und stieg zum Volkstribun auf. Während Trajan (98 - 117) als römischer Kaiser herrschte, hatte Quirinus im Kerker den heiligen Papst Alexander I. (3.5.) zu bewachen, der von etwa 106 bis etwa 115 regierte.

Dem Kerkermeister Quirinus blieb auf die Dauer nicht verborgen, daß der gefangene Papst ein Heiliger war. Er bat St. Alexander um die Heilung seiner Tochter Balbina. Diese litt an einem Kropf. Auf den Rat des Papstes hin küßte sie im Kerker die Kette Petri (18.1., 22.2., 29.6., 1.8.) und wurde dadurch gesund. - Quirinus und seine Tochter Balbina wurden vom Papst im christlichen Glauben unterrichtet und getauft.

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29. März - Hl. Berthold von Kalabrien PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 29. März 2013 um 01:00 Uhr

Berthold stammte aus Salignac bei Limoges. Später kam er nach Italien. Er wurde Mönch und Priester im normannischen (s. 8.5.) Kalabrien. Während des zweiten Kreuzzuges (1147 - 1149) gelangte St. Berthold, wohl mit dem normannischen Kontingent, nach Outremer, d.h. in das von abendländischen Christen beherrschte Gebiet Syrien-Palästinas.

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28. März - Hl. Johannes von Capistran PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 28. März 2013 um 01:00 Uhr

Am Johannestag (24.6.) des Jahres 1386 wurde Johannes von Capistran geboren und wohl auch sogleich getauft, so daß er den Namen des Größten aller vom Weibe Geborenen erhielt. „Von Capistran“ heißt Johannes nach seinem Geburtsort in den Abruzzen. - Sein Vater war ein aus dem Norden, also wohl Deutschland, stammender Baron, der allerdings früh verstarb. Die Mutter stammte aus Capistrano.

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27. März - Johannes von Damaskus PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 27. März 2013 um 01:00 Uhr

Als Johannes wenige Jahre vor 650 zu Damaskus geboren wurde, lag die Eroberung des christlichen Syrien durch die Heere der Sarazenen (633 - 643) noch nicht lange zurück (vgl. 21.2.). Muawija (661 - 680), der Gründer der Omajjaden-Dynastie (s. 13.1.), verlegte seine Residenz nach Damaskus. So wurde Johannes, der Sprößling einer hochgestellten, christlich-arabischen Familie, Spielkamerad des etwa gleichaltrigen Thronfolgers Jezid I. (680 - 683).

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26. März - Hl. Ludger PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 26. März 2013 um 01:00 Uhr

Ludger wurde um 742 in Friesland geboren. Seine christlichen Eltern Thiadgrim und Liadburg gehörten dem friesischen Adel an. Der hl. Willibrord hatte Ludgers Großvater Wurfing getauft, nachdem dieser vor seinem König Radbod in den von Franken beherrschten Teil Frieslands geflohen war. Kurz vor seinem Tode überließ Radbod (gest. 719) Wurfings Sohn Thiadgrim die bei Utrecht gelegenen Besitzungen des von ihm Vertriebenen. - Als elfjähriger Knabe begegnete Ludger dem hl. Bonifatius (5.6.), der bald danach Martyrer wurde. Die Familie Ludgers mußte etwa zu derselben Zeit vor heidnischen Übergriffen fliehen und ließ sich in Utrecht (vgl. 20.3.) nieder. Dort besuchte der junge Ludger eine Klosterschule. So lernte er den heiligen Abt Gregor von Pfalzel kennen, der auch als Missionär unter den Friesen wirkte und früher zu den geistlichen Mitarbeitern des hl. Bonifatius gehört hatte (vgl. 25.2. / 26.2.).

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25. März - Mariae Verkündigung PDF Drucken E-Mail
Montag, den 25. März 2013 um 01:00 Uhr

März Mariae Verkündigung „Ave Maria, gratia plena.“ So grüßte der Engel die Jungfrau Maria, da er von dem Herrn die Botschaft bracht. „Jungfrau, du sollst ein Kindlein empfangen, danach tragen Himmel und Erde Verlangen. Du sollst deines Herren Mutter sein.“

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24. März - Hl. Erzengel Gabriel PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 24. März 2013 um 01:00 Uhr

Der 24. März ist der Festtag St. Gabriels, eines der sieben Erzengel (s. 29.9.). Sein hebräischer Name bedeutet „Gott ist meine Stärke bzw. Mannhaftigkeit“. - Von St. Gabriel spricht das Alte wie das Neue Testament.

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22. März - Sel. Lukardis PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 22. März 2013 um 01:00 Uhr

Lukardis wurde um 1274 geboren, wohl in Erfurt. Noch im Kindesalter trat sie 1286 in das Zisterzienserinnenkloster zu Oberweimar ein. - Dieses Kloster bestand zu jener Zeit noch nicht sehr lange; um 1243 hatte es Graf Hermann II. von Weimar-Orlamünde (1211 - 1257) gestiftet.

Bereits als Kind verehrte die sel. Lukardis den leidenden Heiland. Dies zeigte sich auch, als sie nach ihrer Aufnahme ins Kloster die Arme vor dem Heiland ausbreitete, als ob sie ebenfalls gekreuzigt wäre, wofür man sie allerdings tadelte, da dies als Eigenmächtigkeit angesehen wurde.

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21. März - St. Benedikt PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 21. März 2013 um 01:00 Uhr

Benedikt wurde zusammen mit seiner Zwillingsschwester Scholastica (10.2.) um 480 in Nursia geboren. - Zum vierzehnhundertjährigen Jubiläum der Geburt des Heiligen wurde 1880 vom Abt des Klosters Monte Cassino die bekannte St.-Benedikt-Medaille geprägt.

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20. März - Hl. Wolfram von Sens PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 20. März 2013 um 01:00 Uhr

Wolfram von Sens wurde wohl zwischen 639 und 657 zu Maureliacum geboren. Er entstammte einer vornehmen, fränkischen Familie; Fulbertus, sein Vater, diente zwei Merowingerkönigen (vgl. 20.2.) als Feldherr, Dagobert I. (629 - 639) und Chlodwig II. (639 - 657).

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19. März - Hochfest des hl. Joseph, Bräutigams der Gottesmutter PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 19. März 2013 um 01:00 Uhr

"Wir bitten, o Herr: durch die Verdienste des Bräutigams Deiner heiligsten Mutter möge uns Hilfe werden, damit auf seine Fürbitte uns geschenkt werde, was wir aus eigener Kraft nicht erlangen: der Du lebst ..."

(Kirchengebet am Fest des Bräutigams der allerseligsten Jungfrau und des Schutzherrn der Kirche)

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18. März - Hl. Cyrill PDF Drucken E-Mail
Montag, den 18. März 2013 um 01:00 Uhr

Cyrill wurde um 313 in oder bei Jerusalem geboren. Bischof der Stadt war zu jener Zeit der hl. Macarius I. (um 313 - 334). Er nahm 325 am ersten ökumenischen Konzil von Nicaea teil, das die Göttlichkeit des Heilandes lehrte und damit den Arianismus (s. 2.5.) verwarf. Unter Macarius I. wurde in Jerusalem die Grabeskirche erbaut. Er weihte gegen Ende seines Lebens auch Cyrill zum Diakon.

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17. März - St. Patrick PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 17. März 2013 um 01:00 Uhr

Patricius, von uns gewöhnlich Patrick genannt, wurde um 385 zu Bannaventa Burniae im römischen Britannien als Sohn eines Distriktsvorstehers, eines Decurio, namens Calpurnius geboren. Dieser hatte auch die Diakonenweihe empfangen. - Patricius wuchs heran, war aber ganz dem Diesseits zugewandt.

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15. März - Hl. Clemens Maria Hofbauer, Hl. Longinus PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. März 2013 um 01:00 Uhr

Als Sohn eines tschechischen Vaters und einer deutschen Mutter wurde Johannes Hofbauer am Stephanustag (26.12.) 1751 im südmährischen Taßwitz bei Znaim geboren. Schon mit sechs Jahren verlor er den Vater. Als Jüngling begann er eine Bäckerlehre in Znaim.

Als Bäckergeselle unternahm Johannes Hofbauer eine Pilgerfahrt nach Rom. Von dort zurückgekehrt arbeitete er ab 1770 in der Klosterbäckerei des Praemonstratenserstiftes von Klosterbruck bei Znaim. Im folgenden Jahr wanderte er noch einmal nach Rom. Da er sich als Einsiedler zu Tivoli niederlassen wollte, erhielt er das entsprechende Gewand vom Bischof jener Gegend und dazu auch den neuen Namen Clemens Maria.

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16. März - Hl. Heribert PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. März 2013 um 01:00 Uhr

Heribert wurde um 970 als Sohn des Grafen Hugo von Worms geboren. Er besuchte als Knabe die Domschule seiner Heimatstadt und kam danach zur weiteren Ausbildung an die Klosterschule der Benediktinerabtei Gorze bei Metz in Lothringen, die für die cluniazensische Reformbewegung (s. 28.5.) in Deutschland von größter Bedeutung war.

Nach Worms zurückgekehrt empfing Heribert die Priesterweihe und wurde zum Dompropst erhoben. Danach lernte er Kaiser Otto III. (983 - 1002) kennen, der etwa zehn Jahre jünger war als er. Otto III. beabsichtigte, das Reich von Rom aus zu regieren, und begab sich dazu nach Italien. Seinen Freund Heribert ernannte er 994 zum Kanzler Italiens und 998 des gesamten Reiches. Im Jahr darauf wurde St. Heribert auch noch zum Erzbischof Kölns gewählt.

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14. März - Hl. Mathilde PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 14. März 2013 um 01:00 Uhr

Mathilde wurde um 895 im alt-sächsischen Engern als Tochter des westphälischen Grafen Dietrich und dessen Gemahlin Reinhild geboren. Während die Mutter aus dem Norden stammte und dänischer oder friesischer Herkunft war, gehörte Graf Dietrich zu den Nachfahren des Herzogs Widukind, der den alt-sächsischen Widerstand gegen die fränkische Herrschaft (772 - 804) unter dem sel. Karl dem Großen (768 - 814) lange Zeit anführte. In einem Herforder Kloster, dem ihre Großmutter als Äbtissin vorstand, wurde Mathilde erzogen.

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13. März - Hl. Leander von Sevilla PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. März 2013 um 19:00 Uhr

Leander von Sevilla hat mehrere heilige Geschwister, den Bischof Fulgentius von Astigi, der 633 starb, und die Äbtissin Florentina von Cartagena, die 554 geboren wurde und 610 starb, sowie den hochberühmten Bischof Isidor von Sevilla (4.4.), der um 560 geboren wurde und 636 starb.

Leander wurde um 540 in Cartagena geboren. Seine Eltern gehörten zu den dem katholischen Glauben anhangenden Romanen, während die die iberische Halbinsel regierenden Westgoten zu jener Zeit Arianer (s. 2.5.) waren.

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12. März - Hl. Papst Gregor I. PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 12. März 2013 um 01:00 Uhr

Der heilige Papst Gregor I. (590 - 604) trägt den Beinamen „der Große“. Er hat die kirchlichen Verhältnisse nicht nur konsolidiert, sondern entscheidend zur Begründung eines christlich-katholischen Abendlandes (vgl. 1.10.) beigetragen. Der hl. Gregor I. gehört zu den vier großen Kirchenlehrern, den Sancti Doctores. Die drei übrigen sind die hll. Ambrosius (7.12.), Hieronymus (30.9.) und Augustinus (28.8.).

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11. März - Hl. Eulogius von Cordoba PDF Drucken E-Mail
Montag, den 11. März 2013 um 01:00 Uhr

Am 11. März gedenkt die Kirche des hl. Eulogius von Cordoba.

Schon in jungen Jahren empfing der aus vornehmer Famlie stammende Eulogius die Priesterweihe. Danach stand er einer geistlichen Schule vor. - Dies geschah zur Zeit des omajjadischen (s. 13.1.) Emirs Abd er-Rahman II. von Cordoba (821 - 852), der um 850 begann, die Kirche zu verfolgen.

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10. März - Hl. 40 Märtyrer von Sebaste PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. März 2013 um 01:00 Uhr

Am 10. März wird der hll. vierzig Martyrer von Sebaste gedacht. Sie dienten als Soldaten katholischen Glaubens im römischen Heer und wurden darum unter Kaiser Licinius (308 - 324), der den Osten des Imperiums regierte, grausam getötet.

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9. März - Hl. Franziska PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 09. März 2013 um 01:00 Uhr

Im Jahre 1384 wurde Franziska geboren. Sie entstammte einer römischen Adelsfamilie. Zwar entschloß sich Franziska bereits mit elf Jahren, ehelos zu leben, doch die Eltern hatten sie bereits dem reichen Lorenzo Ponziani versprochen. 1396 wurde die Ehe zwischen den beiden Angehörigen des stadtrömischen Adels geschlossen. Sechs Kinder wurden den Eheleuten geboren, doch allein Battista überlebte die Eltern. Seine Geschwister verstarben bereits im Kindesalter.

Franziskas gesamte Lebenszeit fällt in die Epoche des auf’s Äußerste bedrängten Papsttums. Als Römerin erfuhr sie dies ganz unmittelbar:

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8. März - Hl. Johannes von Gott PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 08. März 2013 um 01:00 Uhr

Am 8. März 1495, dem Sonntag Invocabit jenes Jahres, wurde Johannes von Gott zu Montémor o Novo bei dem östlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gelegenen Evora geboren. - Zu jener Zeit gelangen portugiesischen Seefahrern ihre großen Entdeckungen: 1485 umsegelte Bartolomeo Diaz das Kap der Guten Hoffnung, und 1498 entdeckte Vasco da Gama den Seeweg nach Indien. Ferdinand Magalhaes’ Expedition glückte 1519 bis 1522 die erste Erdumsegelung, wenn auch er selbst während der Reise starb.

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7. März - Hl. Thomas von Aquin PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 07. März 2013 um 01:00 Uhr

Thomas von Aquin wurde um 1225 in dem zwischen Rom und Neapel gelegenen Schloß Roccasecca bei Aquino geboren. Sein Vater ist der aus langobardischem Geschlecht (vgl. 9.1.) stammende Graf Landulf IV., Herr von Loreto, Acerra und Belcastro, ein Neffe Kaiser Barbarossas (s. 5.3.), seine Mutter eine adlige Normannin, Theodora Caracciolo, Gräfin von Theate. Graf Landulf gehörte zu den Parteigängern Kaiser Friedrichs II. (1215 - 1250), der auch Herr des süditalienischen Königreichs Sizilien (s. 8.5.) war.

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6. März - Hll. Perpetua und Felicitas und Gefährten, Hl. Friedolin PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 06. März 2013 um 01:00 Uhr

Am 6. März wird der hll. Perpetua und Felicitas sowie ihrer Gefährten gedacht, die im Jahre 202 zu Karthago das Martyrium erlitten unter Kaiser Septimius Severus (193 - 211). Im allgemeinen war die Dynastie der Severer (193 - 235) dem Christentum gegenüber nicht feindlich eingestellt (vgl. 30.1.). Weil er den katholischen Glauben nur oberflächlich kannte, meinte Septimius Severus wohl, man könne seine weitere Ausbreitung verhindern und die Kirche wie den Götzenkult irgendeines Volkes auf ihre damalige Zahl an Getauften beschränken. So verbot der Kaiser 202 den Übertritt zum Christentum. Dies hatte grausamste Martyrien zur Folge. Zu jener Zeit starben auch die edle Perpetua und die Sklavin Felicitas zusammen mit ihren Gefährten, nachdem sie in der Untersuchungshaft die hl. Taufe empfangen hatten.

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5. März - Hl. Thietmar von Minden PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 05. März 2013 um 01:00 Uhr

Der hl. Thietmar von Minden, dessen am 5. März gedacht wird, stammte aus Bayern. Er zeichnete sich dadurch aus, daß er sich nicht entweder um die Wissenschaft oder um die Frömmigkeit, sondern um beide, die Vernunft und den Glauben, in gleichem Maße bemühte.

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4. März - Hl. Kasimir PDF Drucken E-Mail
Montag, den 04. März 2013 um 01:00 Uhr

Der hl. Kasimir entstammte der polnischen Jagellionen-Dynastie (1386 - 1572). Sein Vater ist Kasimir IV. (1447 - 1492), König von Polen und Großfürst von Litauen (vgl. 14.11.), seine Mutter, Elisabeth von Österreich, eine Habsburgerin. - Kasimir IV. kämpfte 1454 bis 1466 siegreich gegen den Deutschen Orden, der im zweiten Thorner Frieden bis auf Ostpreußen sein südliches Territorium an Polen verlor und Kasimir IV. für dieses Restgebiet den Lehenseid leisten mußte (vgl. 17.2.).

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3. März - Hl. Kunigunde PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 03. März 2013 um 01:00 Uhr

Kunigunde wurde um 980 als Tochter des Grafen Siegfried von Lützelburg, d.h. Luxemburg, geboren. Mit etwa neunzehn Jahren heiratete sie St. Heinrich (15.7.), der nicht lange danach, im Jahre 1002, den deutschen Königsthron bestieg. Zwei Monate nach ihrem Gemahl wurde sie in Paderborn durch den heiligen Erzbischof Willigis von Mainz zur Königin gekrönt. 1014 empfingen Heinrich und Kunigunde durch Papst Benedikt VIII. (1012 - 1024) in Rom die kaiserliche Würde.

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2. März - Sel. Grimo u. Sel. Karl der Gute PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 02. März 2013 um 01:00 Uhr

Als der hl. Norbert (6.6.) nach Süddeutschland kam, um dort nach Möglichkeiten für Niederlassungen seiner Praemonstratenser zu suchen, stieß er auf ein reguliertes Chorherrenstift, dessen Mitglieder sich ihm anschlossen. So entstand 1125 zu Ursberg das erste süddeutsche Praemonstratenserstift. Bereits 1143 erhob König Konrad III. (1138 - 1152) es zum Reichskloster, und unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1152 - 1190) wurde der Stiftspropst zugleich weltliche Obrigkeit der umgebenden Vogtei. - 1525 zerstörten aufständische Bauern (s. 5.4.) das Kloster und 1632 schwedische Soldaten (s. 9.12.). Danach wiederum neu aufgebaut wurde es 1802 vom bayrischen Kurfürsten Maximilian IV. Joseph (1799 - 1806, als Maximilian I. 1806 - 1825 König Bayerns) säkularisiert. 1884 erwarb der hochwürdige Pfarrer Dominikus Ringeisen den leerstehenden Gebäudekomplex und richtete dort eine Heilanstalt ein.

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1. März - Hl. Suitbert PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 01. März 2013 um 01:00 Uhr

Suitbert wurde um 637 im angelsächsischen England geboren. Seine Mutter schaute bei der Geburt ihres Sohnes einen Stern mit zwei Strahlen auf ihr Lager fallen. Der heilige Bischof Aidan von Lindisfarne deutete dies darauf, daß der Knabe später einmal das Licht des Glaubens in zwei Ländern verbreiten würde. Tatsächlich wirkte er später in Gallien und Germanien.

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28. Februar (29. Februar in Schaltjahren) PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 28. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Mariengebet aus früher Zeit:

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27. Februar - Hl. Gabriel v. d. schmerzhaften Mutter (28. Februar in Schaltjahren) PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 27. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Am 27. Februar, in Schaltjahren am 28., wird das Fest des hl. Gabriel von der schmerzhaften Mutter begangen. Der Heilige kam in Italien zur Welt, in der Stadt Assisi. - Für immer ist der Name dieses Ortes mit dem Namen des hl. Franziskus (17.9., 4.10.) verbunden, für uns Heutige allerdings auch mit dem Ökumenismus und einem Erdbeben, welches ein Heiligtum erschütterte, das als Zeuge die Erniedrigung der Kirche miterleben mußte: Am 27. Oktober 1986 veranstaltete Johannes Paul II. (1978 - 2005) ein Treffen der Weltreligionen zu Assisi, das nicht nur Indifferentismus und Synkretismus beförderte, sondern mit der Entweihung eines Altars durch ein Götzenbild sogar zur Gotteslästerung führte. Elf Jahre und elf Monate darauf, am 26. September 1997 wurde die franziskanische Basilika San Francesco, die die Reliquien des hl. Franz birgt, durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Wie reagierte man darauf? Am 24. Januar 2002 fand dort eine weiteres Treffen der Weltreligionen statt, zu dem wiederum Johannes Paul II. eingeladen hatte.

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26. Februar - Zu den sieben hl. Zufluchten (27. Februar in Schaltjahren) PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 26. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Zu den sieben heiligen Zufluchten

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25. Februar - Hl. Walburga, Hl. Papst Felix II. (26. Februar in Schaltjahren) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 25. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Die hl. Walburga wurde um 710 in dem damals zum angelsächsischen Wessex gehörenden Süden Englands geboren, im Bereich der Grafschaft Dorset. Ihre Brüder sind der wohl nach etwa 700 geborene hl. Willibald und der ältere hl. Wunibald. Diese brachen mit ihrem Vater, dem hl. Richard, im Frühling des Jahres 720 auf, um von nach Rom zu pilgern. Die Mutter, die hl. Wunna, war wohl bereits gestorben. - Walburga trat in das Kloster Wimborne bei Bornemouth ein.

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24. Februar - Hl. Matthias (25. Februar in Schaltjahren) PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 24. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Das Fest des hl. Apostels Matthias wird am 24. Februar begangen, in Schaltjahren am 25.

St. Matthias ist anstelle des Verräters unter die Apostel aufgenommen worden. Der Heiland hatte den Judas Iskarioth zum Apostel berufen und ihm die Kasse anvertraut. Der aber war ein Dieb, und mit einem Kuß verriet er den Menschensohn um einiger Silberlinge willen.

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23. Februar - Hl. Petrus Damiani PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 23. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Petrus Damiani wurde im Jahre 1007 als Kind sehr armer Eltern zu Ravenna geboren. Von der eigenen Mutter wurde Petrus schon als Säugling so schlecht behandelt, daß er gestorben wäre, hätte nicht die Frau eines Priesters dies verhindert. - Die Eltern starben früh, und Petrus fand Aufnahme bei einem älteren Bruder, der bereits verheiratet war. Dieser ließ den Jungen Schweine hüten. Dabei darbte Petrus auf Grund schlechter Verpflegung. Eines Tages aber fand er ein Geldstück. Das behielt er nicht, sondern ließ davon eine hl. Messe für seinen verstorbenen Vater lesen. Da nahm sich ein anderer seiner älteren Brüder des jungen Petrus an, der Priester Damianus. Dieser ermöglichte es Petrus, eine Ausbildung zu absolvieren und ebenfalls Geistlicher zu werden. Aus Dankbarkeit nahm Petrus den Namen seines Bruders an und verkündete dadurch sein Leben lang, wie viel er dem Damianus zu verdanken hatte.

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22. Februar - Hl. Petrus (Thronfest) PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 22. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Wohl während der Herrschaft Herodes Agrippas I., eines Enkels des Herodes Ascalonita (s. 28.12.), als König in Palästina (41 - 44), waren die zwölf Apostel hinausgezogen, um die Heilsbotschaft allen Völkern zu verkündigen. Petrus (18.1., 22.2., 29.6., 1.8.) und Jakobus d.Ä. (25.7.) brachen offenbar später auf oder kehrten noch einmal zurück, so daß sie festgenommen werden konnten. Jakobus wurde der erste Blutzeuge der Zwölf, Petrus aber kam auf wunderbare Weise frei und begab sich möglicherweise nach Rom. Zum Apostelkonzil im Jahre 49 (s. 27.12.) reiste der hl. Petrus noch einmal nach Jerusalem. Dann wird er nach Antiochia gegangen sein, um von dort aus die heilige Kirche zu leiten. St. Petrus wurde Bischof von Antiochia, bevor er schließlich von Rom aus die ihm von Christus anvertraute Herde weidete. So beging die heilige Kirche das Fest der Stuhlfeier Petri zu Antiochia am 22. Februar, bis das entsprechende Fest der Stuhlfeier zu Rom vom 18. Januar im Jahre 1960 gestrichen wurde. Seitdem dient der 22. Februar als Gedenktag der Übertragung des Hirtenamtes an den hl. Petrus.

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21. Februar - Hl. Zacharias PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 21. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Am 21. Februar gedenkt die Kirche des hl. Zacharias, des Patriarchen Jerusalems zur Zeit der persischen Okkupation im 7. Jahrhundet.

St. Zacharias hatte den Bischofsthron Jerusalems als Nachfolger des hl. Jakobus d.J. (11.5.) und des hl. Simon (18.2., 28.10.) im Jahre 609 bestiegen. Fünf Jahre später eroberten die Perser unter Chosroes II. Parvez (591 - 628) die Stadt. Sie hatten, nachdem die arabische Halbinsel bereits 572 von Chosroes I. Anoschirvan (531 - 579) von ihnen besetzt worden war (vgl. 19.12.), im Jahre 603 damit begonnen, dem christlichen Kaiser zu Konstantinopel sämtliche Provinzen des Ostens zu entreißen. Bis 617 nahmen sie Kleinasien, Syrien, Palästina und Ägypten ein.

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20. Februar - Hl. Leo Thaumaturgus PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 20. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Der hl. Leo Thaumaturgus, d.h. der Wundertäter, entstammte einer wohlhabenden Familie Ravennas. Als Leo dort im Jahre 703 geboren wurde, verwaltete der in jener Stadt residierende, byzantinische Statthalter nur noch wenige oberitalienische Gebiete sowie Rom. Das übrige Land hatten die 568 von Norden her in Italien eingedrungenen, germanischen Langobarden besetzt (vgl. 12.3.), von denen die Lombardei ihren Namen erhielt.

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19. Februar - Wochentag PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 19. Februar 2013 um 01:00 Uhr

19. Februar - Wochentag

V.: Gott sei gepriesen!
A.: Gott sei gepriesen!

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18. Februar - Hl. Simon PDF Drucken E-Mail
Montag, den 18. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Am 18. Februar findet das Fest des hl. Simon statt, des zweiten Bischofs von Jerusalem, der mit einhundertzwanzig Jahren das Martyrium erlitten haben soll. Er folgte dem hl. Jakobos d.J. (11.5.) als Bischof von Jerusalem nach, den Petrus (18.1., 22.2., 29.6., 1.8.), Jakobus d.Ä. (25.7.) und Johannes (27.12., 6.5.) eingesetzt hatten.

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17. Februar - Hl. Evermod (Ebermut) PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 17. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Am 17. Februar gedenkt die Kirche des hl. Evermod bzw. Ebermut. Er war der erste Bischof Ratzeburgs. - Im 1995 wiedererrichteten Erzbistum Hamburg gilt der 17. Februar als nicht-gebotener Gedenktag für die drei heiligen Ratzeburger Bischöfe aus dem von St. Norbert (6.6.) gegründten Praemonstratenserorden: Evermod, Isfried und Ludolf.

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16. Februar - Hl. Juliana von Nikomedia PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 16. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Die hl. Juliana von Nikomedia, derer am 16. Februar gedacht wird, erlitt das Martyrium wohl unter Kaiser Maximinus Daia (305 - 313). - Von Kaiser Diokletian (284 - 305) war 303 eine äußerst blutige Verfolgung angeordnet worden, um die heilige Kirche zu vernichten (s. 22.4.). Maximinus Daia setzte diese in seinem Machtbereich, dem Osten des Imperiums (s. 4.12.), grausam fort, bis er von Kaiser Licinius (308 - 324), der damals ein Verbündeter Kaiser Konstantins (306 - 337) war, besiegt wurde (s. 10.12.). Licinius allerdings ließ bald nach seinem Sieg über Maximinus Daia ebenfalls die Kirche verfolgen (s. 3.2., 10.3.), bis er von Konstantin geschlagen wurde, der danach über das gesamte römische Imperium herrschte und Byzanz bzw. Konstantinopel im Jahre 330 zur neuen Hauptstadt erhob. Bis dahin hatten die Herrscher des Ostens von dem kleinasiatischen Nikomedia aus, das östlich von Konstantinopel liegt, regiert.

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15. Februar - Hll. Faustinus und Jovita PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Am 15. Februar wird das Fest zu Ehren der beiden Martyrer Faustinus und Jovita begangen. Die beiden Heiligen waren Brüder, der eine von ihnen, Faustinus, ein Priester, der andere, Jovita, ein Diakon. Sie wirkten im italischen Brixia während des frühen 2. Jahrhunderts. - Nicht lange zuvor war der letzte der zwölf Apostel (s. 18.2., 26.10.) verstorben.

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14. Februar - Hl. Valentin PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 14. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Einerseits ist von einem hl. Valentin überliefert, daß dieser als Priester zu Rom vor dem flaminischen Tor das Martyrium erlitt unter Kaiser Claudius II. Gothicus (268 - 270), und zwar an einem 14. Februar. - Etwa zu derselben Zeit wurden auch die aus Persien stammenden hll. Marius, Martha, Audifax und Abachum (19.1.) in Rom zu Blutzeugen. - Andererseits wird von einem hl. Valentin berichtet, der aus Terni in Umbrien stammte. Er war der dritte Bischof der Stadt. Man verurteilte ihn als Christen zum Tode. 273 wurde der Heilige an der flaminischen Straße enthauptet. Sein Gedenktag ist ebenfalls der 14. Februar.

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13. Februar - Wochentag PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Marianische Antiphon von Mariae Lichtmeß (2.2.) bis zum Vortag des Gründonnerstags (s. 21.3.):

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12. Februar - Hll. sieben Stifter des Servitenordens PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 12. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Am 12. Februar wird das Fest der hll. sieben Stifter des Servitenordens begangen.

Wohlhabende Florentiner Bürger hatten im frühen 13. Jahrhundert eine Marienbruderschaft gebildet. 1233 dann hatte der hl. Alexius von Falconieri eine Erscheinung der allerseligsten Jungfrau am Tage ihrer Himmelfahrt (15.8.). Sie wies ihm den Weg zu einem mönchischen Leben.

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11. Februar - Hl. Bernadette Soubirou, Lourdesfest PDF Drucken E-Mail
Montag, den 11. Februar 2013 um 01:00 Uhr

1858, vier Jahre nach der Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens (s. 8.12.) durch den seligen Papst Pius IX. (1846 - 1878), erschien die allerseligste Jungfrau dem Mädchen Bernadette Soubirou zu Lourdes, einem Ort am Nordrande der Pyrenäen.

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10. Februar - Hl. Scholastica PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Die hl. Scholastica ist die Zwillingsschwester des hl. Mönchsvaters Benedikt (21.3.). Die beiden wurden in Nursia um 480 geboren. Während ihr Bruder sich als Einsiedler bei Sublaqueum, dem heutigen Subiaco, niederließ, trat die Scholastica in das nahegelegene Kloster Roccabotte ein. Später leitete sie ein Kloster bei Montecassino, wo ihr Bruder 529 das Mönchskloster gründete, von dem aus der Orden der Benediktiner sich verbreitete. - Die hl. Scholastica ist die Gründerin des weiblichen Ordenszweiges, der Benediktinerinnen.

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09. Februar - Hl. Cyrill von Alexandria, Hl. Apolonia PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 09. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Das Fest des heiligen Bischofs Cyrill von Alexandria findet am 9. Februar statt. - Cyrill wurde um 380 als Sohn einer einflußreichen Familie in der ägyptischen Hauptstadt Alexandria geboren. Sein Oheim Theophilus (385 - 412) amtierte als Bischof der Stadt, während der junge Cyrill eine gute Ausbildung erhielt, dann wohl für einige Jahre als Einsiedler in der Wüste lebte und schließlich in den Klerus Alexandrias aufgenommen wurde. So begleitete Cyrill seinen Oheim bereits zu der von ihm im Jahre 403 einberufenen Eichensynode (s. 27.1.).

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08. Februar - Hl. Johannes von Matha PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 08. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Johannes von Matha wurde am 23. Juni 1160 als Sohn einer adligen Familie im südfranzösischen Faucon geboren; seinen Namen empfing er bei der Taufe am folgenden Tag (24.6.). - Nachdem Johannes von Matha herangewachsen war, nahm er das Studium der Theologie in Paris (vgl. 7.3.) auf, das er mit der Erlangung der Doktorwürde abschloß. Danach wirkte Johannes von Matha als Lehrer der Theologie.

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07. Februar - Hl. Romuald PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 07. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Romuald wurde um 952 in Ravenna geboren. Er entstammte wohl dem langobardischen Herzogsgeschlecht der Onestri. Die Zeit seiner Jugend verbrachte Romuald ganz der Welt zugewandt. Dann erlebte der etwa Zwanzigjährige, wie sein Vater einen Gegner, einen nahen Verwandten, im Zweikampf tötete. Daraufhin begab Romuald sich in das Benediktinerkloster Sant’ Apollinare in Classe bei Ravenna, um dort anstelle seines Vaters die für Totschläger vorgeschriebene, vierzigtägige Bußzeit zuzubringen. Romuald hatte sich fest vorgenommen, das Kloster hernach wieder zu verlassen. Doch erblickte er eines Nachts den hl. Apollinaris (23.7.), den ersten Bischof Ravennas, der seinem Sarg entstieg, alle Altäre mit Weihrauch inzensierte und dann wieder in seinen Sarg zurückzukehrte. Diese Erscheinung beeindruckte Romuald tief. Er bekehrte sich und wollte das Kloster nicht wieder verlassen. Endlich willigte auch der Vater ein.

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06. Februar - Hl. Titus, Hl. Dorothea PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 06. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Der hl. Titus wird in Antiochia, der Hauptstadt der römischen Provinz Syrien gelebt haben, als er dem Christentum zum ersten Mal begegnete. Bei Titus könnte es sich nämlich um einen Bruder des heiligen Evangelisten Lukas (18.10.) handeln, der nach altkirchlicher Überlieferung aus Antiochia stammte. Beide Brüder waren Heiden und mögen durch die Predigt des hl. Paulus (25.1., 29.6., 30.6.) für den Heiland gewonnen worden sein. Den Titus nennt der hl. Paulus jedenfalls sein wahres Kind im gemeinsamen Glauben. Dies spricht dafür, daß der hl. Titus jünger war als der Völkerapostel und vielleicht auch jünger als der Evangelist Lukas. - Titus und auch Lukas wurden beide Mitarbeiter Pauli.

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05. Februar - Hl. Agatha PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 05. Februar 2013 um 01:00 Uhr

Die hl. Agatha ist eine Martyrin, die im sizilischen Catana, dem heutigen Catania, zur Zeit der decischen Verfolgung (s. 20.1.) während der Mitte des 3. Jahrhunderts starb. Sie soll eine vornehme und sehr schöne Jungfrau gewesen sein, so daß der Statthalter Quintianus auf den Gedanken verfiel, sie an sich zu binden. Auch lockten ihn wohl die Reichtümer der Heiligen. Um sein Ziel zu erreichen, mußte er jedoch die hl. Agatha vom katholischen Glauben abbringen. So ließ er die Jungfrau vor sich führen und verlangte von ihr, den Götzen zu opfern. Als sich jedoch die Heilige beständig weigerte, seinem Verlangen zu entsprechen, da drohte er ihr schließlich damit, sie in ein Bordell zu sperren. Doch lieber nahm Agatha dies hin, als vom Glauben abzufallen. So kam sie in das Haus einer gewissen Aphrodisia, die ihre neun Töchter als Dirnen feilbot. Doch auch dieser gelang es nicht, Agatha vom Heiland abzubringen.

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