Die Universalwaffe gegen die Piusbruderschaft PDF Drucken
Samstag, den 21. Juli 2012 um 10:28 Uhr

dicke bertaWar bis 2009 noch das Schreckenswort "Exkommunikation" die Universalwaffe zur Abschreckung gegen die "Piusbrüder", so ist die neue, schwere Haubitze die "Holocaustleugnung von Bischof Williamson".

Da spielt es für den einfachen Leser keine Rolle, dass die Bruderschaft sich unmittelbar nach Bekanntwerden von seinen Aussagen distanziert hat. In der Presse steht groß zu lesen: "Der Holocaustleugner aus den Reihen der ultrakatholischen Piusbruderschaft". 

So sind seit gestern die Portale wieder voll mit einer Meldung vom Prozess gegen Bischof Williamson. Es soll von neuem Anklage erhoben werden, heißt es aus Regensburg.

 

Doch langsam stellt sich die Frage, ob die Meldungen über den Holocaustprozess gezielt veröffentlicht werden.

Man hat fast den Eindruck. Denn immer, wenn die Bruderschaft aufgrund von Themen, welche wirklich ihre Position betreffen, medial Beachtung findet, dann erscheint wie von Geisterhand am Himmel der Medien die Leuchtrakete von der Holocaustleugnung.

Stets handelt es sich um Neuigkeiten aus dem (scheinbar) nie endenden Prozess: Erst die Verurteilung zu einer Strafe von 10.000 € (2010), dann die Minderung auf 6.500 € (Juli 2011), dann das Kassieren des gesamten Urteils wegen Verfahrensmängeln (Feb. 2012) und jetzt, dass der Prozess wieder aufgenommen wird (gestern). Und jedesmal können die Zeitungen und Portale titeln: "Holocaustleugner aus den Reihen der Piusbruderschaft".

Ist es Zufall, dass irgendwie immer dann etwas "Neues" in der Causa Williamson passiert, wenn die Bruderschaft mit Themen an die Öffentlichkeit tritt, die – im Gegesatz zu diesem unsäglichen Interview – wirklich zu ihrem Themenkreis gehören?

Im Februar war die Bruderschaft überdurchschnittlich gut in den Medien vertreten wegen der Exorzistenweihe in Zaitzkofen und der Mahnwache in Hamburg. Beides echte Pius-Themen, denn die Existenz des Bösen und seine Bekämpfung ist genuin katholisch - ebenso wie die Verteidigung der Ehre Gottes gegen blasphemische Theaterstücke. Doch kaum waren Berichte über die Piusbruderschaft in den Medien, da umstrahlte schon wieder das grelle Leuchten des Holocaustprozesses alles: "Holocaustprozess muss neu aufgerollt werden."

Da könnte man ja noch von Zufall sprechen.

Aber warum veröffentlichen die Behördensprecher von Regensburg ausgerechnet gestern, dass der Holocaust-Prozess fortgeführt wird? Genau einen Tag nach der Grundsatzerklärung des Generalkapitels und der Mitteilung des Vatikanischen Presseamtes, also zu einer Zeit, da die Gespräche und Verhandlungen an einem wichtigen, aber auch sehr kritischen Punkt sind?

Wieder nur Zufall?

Selbst wenn man diese Frage nicht mit letztgültiger Sicherheit beantworten kann, ist eines klar: Die allererste Zündung des unheilvollen Interviews erfolgte in perfekter Synchronisation: Genau in der Woche, als Papst Benedikt die Exkommunikation gegen die vier Weihbischöfe der Bruderschaft aufhob, veröffentlichte der SPIEGEL das Interview, das schon im Herbst des Vorjahres gemacht worden war! Man hatte das "wertvolle" Zündmaterial gut verwahrt für den Augenblick, da es wirklich zur medialen Explosion kommen würde.

Das ist gelungen, denn im selben Augenblick, als das Schlagwort "Exkommunikation" im Meer der Geschichte versank, trat das neue auf die Bühne: "Holocaustleugnung".

Trauriger Ausblick: "Bislang haben sich drei Gerichte - vom Amtsgericht bis zum Oberlandesgericht (OLG) - mit dem Fall beschäftigt, und ein Ende ist nicht in Sicht", schreibt die dpa.

 


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