Grüne Gehirnwäsche macht aus Kindern Öko-Spione PDF Drucken
Montag, den 25. Juni 2012 um 22:00 Uhr

"Anstatt sie zum selbstständigen und kritischen Denken zu erziehen, werden immer mehr Kinder in Deutschland ökologisch indoktriniert. Denn die grüne Wirtschaft braucht Propaganda."

So lautet die These von D. Maxeiner und M. Miersch in der Online-Ausgabe der Zeitung "Die Welt".

Kinder werden dazu missbraucht, grüne Ideologie zu verbreiten und die Erwachsenen auszuspionieren. Das weisen die Autoren anhand von drei Beispielen nach und schließen:

"Dies sind nur drei Beispiele von Hunderten, wie in Deutschland Kinder mittlerweile einer grünen Gehirnwäsche unterzogen werden."

Beispiel 1:

Wie der Gipfel von Rio zeigt, bekommt das Klimathema immer mehr Konkurrenz durch andere, dringlichere Weltprobleme. Der öko-industrielle Komplex kämpft heftig um Aufmerksamkeit. Eine zunehmende Rolle spielt dabei der Einsatz von Kindern. Kurz bevor "Gottschalk live" abgesetzt wurde, hatte dort beispielsweise der 14-jährige Felix einen großen Auftritt. Felix, Sohn eines Funktionsträgers des Club of Rome, pflanzt Bäume, "weil die Erwachsenen so viel CO² in die Luft pusten".

Felix ist so eine Art Öko-Kinderstar, der sogar schon vor der UN-Vollversammlung sprechen durfte. Nun ist Bäumepflanzen keine schlechte Sache, und doch hat dieser Fernsehauftritt, den jedermann bei YouTube anschauen kann (Link: http://www.youtube.com/watch?v=Sur8coFE0tU) , etwas Verstörendes. Wie eine aufgezogene Puppe rattert Felix seine einstudierten Botschaften herunter und gestikuliert dabei so gekonnt mit den Händen, als sei er gerade einem Rhetorikkurs für Politiker entsprungen. Nichts an diesem Auftritt wirkt echt.

Beispiel 2:

Dazu passt die Werbung für ein neues Buch für Erzieher und Lehrer, die uns aus dem Oekom-Verlag erreichte. Titel: "Wie wollen wir leben? Kinder philosophieren über Nachhaltigkeit". Da die Mehrheit der deutschen Erwachsenen keinen Schimmer hat, was Nachhaltigkeit eigentlich sein soll (und es ihr auch niemand erklären konnte), ist es natürlich höchste Zeit, dass Kinder mit ihren Lehrern darüber philosophieren.

Beispiel 3:

Noch einen Schritt weiter ist man in den Sealife-Aquarien. Dort wird Fünfjährigen Propagandamaterial der Whale and Dolphin Conservation Society in die Hände gedrückt. Sie sollen sich als "Walfang-Detektive" und "Spione" verdingen, den Erwachsenen nachschnüffeln und melden, ob und wo Mama, Papa, Opa oder Oma isländischen Fisch gekauft haben. Die Isländer, so wird suggeriert, sind nämlich fiese Walmörder. Eine sachliche Begründung für den subtilen Boykottaufruf gibt es mit keinem Wort. Was auch schwerfallen würde: Die Quote für Finn- und Zwergwale ist so minimal, dass die Bestände der Meeressäuger in isländischen Gewässern immer weiter anwachsen.

Die Autoren schließen:

Diese Art von Indoktrination ist das Gegenteil von einer Erziehung zum selbstständigen und kritischen Denken. In George Orwells "1984" hieß die Kinderorganisation übrigens "Spione".

(Quelle: "Grüne Gehirnwäsche macht aus Kindern Öko-Spione"; Welt.online, 23. Juni 2012)

Kommentar: Es ist längst bekannt, dass die Partei "Die Grünen" eine extrem antichristliche Ideologie verfolgt. Neben ihrem Stammthema der Homosexualisierung der Gesellschaft gehört seit kurzem auch die "Aufhebung des Inzestverbotes" und Freigabe der Drogen zu den Programmpunkten der Entchristlichung. Dass die Grünen schon in den 80er Jahren die Freigabe der Kindersexualität gefordert haben, wird heute gerne verschwiegen.

Doch auch unabhängig von den "Grünen" und ihrer Ideologie wird das Thema "Umwelt" immer mehr zur Ersatzreligion. Weder Katholikentag noch protestantische Ökumenetreffen dürfen vorübergehen, ohne dass alle Beteiligten als höchsten Ausdruck ihrer Moral sich verpflichten "die Umwelt zu schützen".

In der Sprache hat sich die Wandlung zur "Umweltreligion" längst vollzogen. Während Eliza Doolittle in "My fair lady" noch in den 50er Jahren singt "Ich hätt gedacht, dass das zu sündhaft wär!", lacht der moderne Gutmensch des 21. Jahrhunderts über das Wort "sündig". Es gibt nur noch zwei Bereiche, in denen man politisch Korrekt von Sünde sprechen kann: Beim "Umweltsünder" und "Verkehrssünder".

Und wo ist es am besten, die neue Religion der "Umwelt" zu etablieren? Natürlich bei der Jugend. Insofern spielt das von Maxeiner und Miersch angesprochene Thema eine große Rolle. Wenn den Kindern von heute in der Schule statt der zehn Gebote beigebracht wird, dass der wichtigste Wert im Leben des Menschen im Klimaschutz besteht, dann wird die grüne Diktatur schneller Realität, als man denkt.


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