Revolution in der Konzilskirche PDF Drucken
Freitag, den 27. Juli 2012 um 14:37 Uhr

introAm letzten Sonntag demonstrierten ca. 800 Menschen in Passau gegen dem amtierenden Bischof, S.E. Wilhelm Schraml.

Anlass für die Demonstration war ein Pfarrer, der seiner Freundin Beihilfe zur Untreue leistete. Die Betroffene wurde für drei Jahre verurteilt und der Pfarrer strafversetzt.

Das Problem ist nur: Pfarrer Artinger, so sein Name, genießt in seiner Pfarrei Ruhstorf große Sympathien. Er ist ein Reformer von der Couleur eines Martin Luther.

So kam es in Passau zu einer Kundgebung, bei der es längst nicht mehr um den Fall von Pfarrer Artinger ging. Sondern um das Aufbrechen der "alten Strukturen".

"Frauen in das Priesteramt" war groß auf einem Transparent zu lesen, "Brecht tote Struktur auf" auf einem anderen. Ein Schild war mit einem persönlichen Wunsch an Bischof Schraml bedruckt: "Herr (sic!) Schraml, machen Sie einen Neuanfang, schnell und weit weg."

Das sind die Früchte des nachkonziliaren Aufbruches. Wenn die Verantwortlichen in Rom doch endlich den Zusammenhang begriffen: Dieser Geist der Revolution, des Ungehorsams ist entstanden in der Folge des Konzils.

Natürlich hat das Konzil nicht das Frauenpriestertum gefordert, natürlich hat das Kozil nicht die Abschaffung des Zölibats angestoßen, natürlich hat das Konzil nicht die Revolution gepredigt. Aber es war der entscheidende Meilenstein der Öffnung zur Welt, den man "neuen Aufbruch" und "Aggiornamento" nannte.

Genau diesen Aufbruch fordern die ehemaligen Katholiken von Passau heute: Was sie darunter verstehen, ist auf ihren Plakaten zu lesen.

Wie kann beispielsweise der neue Präfekt der Glaubenskongregation, Bischof Müller, einerseits all diese Strömungen zur Protestantisierung verurteilen, andereseits das Konzil loben?

Es ist so, als spräche man bei den Verhandlungen zwar das gleiche Wort aus, nämlich "Konzil", meinte aber eine ganz verschiedene Realität. Die Kontiniutätstheologen, und zu diesen gehört auch Müller, sehen im Konzil eine maßvolle, notwendige Anpassung an die Moderne, die Traditionstheologen, allen voran die Piusbruderschaft, sieht im Konzil aufgrund der zweideutigen Passagen und Lobeshymnen auf die nichtchristlichen Religionen (vgl. Gaudium et spes) das Ende des bis dahin geltenden Anspruches der Kirche, den alleinseligmachenden Glauben zu besitzen und die einzige von Gott gestiftete Heilsinstitution zu sein.

Und das Tragische daran: Das Konzil mit seiner Doppeldeutigkeit gibt beides her. Wer nur die schöngeistigen und weitschweifigen Texte liest, dessen Eindruck vom Konzil wird ein ganz anderer sein als der Eindruck dessen, der die Texte kritisch liest, hinterfragt und feststellt, dass die umstrittenen Stellen zur Gundlage einer ganz neuen Ecclesiologie wurden.

Hier wäre wirklich Grundlagenarbeit erforderlich: Was ist das Konzil wirklich? Doch dazu müssen die Autoritäten, allen voran Bischof Müller, endlich die Größe haben und den Theologen der Kirche das Hinterfragen dieser Stellen erlauben. Genau das ist eine Bedingung, welche die Piusbruderschaft vor jeder kirchenrechtlichen Vesöhnung stellt.

Wenn man das nicht tut, wird Passau nicht mehr der Einzelfall, sondern die Regel werden. Die angstoßene Revolution in Richtung Protestantismus (Frauenpriestertum, Zölibatszerschlagung usw. wurden schon von Luther gefordert und eingeführt) wird weitergehen, und zwar im Namen des Konzils!

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