Theologe Schockenhoff nicht mehr in voller Gemeinschaft mit Rom PDF Drucken
Freitag, den 20. Juli 2012 um 12:00 Uhr

ehebruchBonn (pius.info/KNA) Derzeit rufen Priester-Initiativen in den Bistümern Freiburg, Rottenburg-Stuttgart und Köln dazu auf, Wiederverheirateten die Kommunion zu spenden.

So hat beispielsweise der umstrittene Moraltheologe Eberhard Schockenhoff vor kurzem öffentlich die Kommunion für Wiederverheiratete gefordert.

Damit zeigen sie Ungehorsam gegen das kirchenamtliche Kommunionverbot für geschiedene Katholiken, die erneut geheiratet haben. (Bild: Lukas Cranach: Die Ehebrecherin)

Die Strömung innerhalb der Theologen und Geistlichen, die Kommunion an sogenannte "wiederverheiratete Geschiedene" zu spenden (das Wort ist ein Widerspruch in sich, denn wegen der bereits gültigen ersten Ehe sind die betroffenen eben nicht wieder "verheiratet"), verstößt eindeutig gegen das Lehramt der Kirche, und zwar das Lehramt nach dem II. Vatikanischen Konzil.

1994 hat der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Josef Ratzinger, ein Schreiben mit dem Titel: "Über den Kommunionempfang von wiederverheirateten geschiedenen Gläubigen" veröffentlicht, in dem er ganz klar die Lehre der Enzyklika "Familiaris consortio" von Johannes Paul II. wiederholt, in der es heißt:

"Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht. Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler Natur: Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung."

Diese Lehre bekräftigt der damalige Kardinal Ratzinger in dem erwähnten Schreiben von 1994:

"In Treue gegenüber dem Wort Jesu hält die Kirche daran fest, daß sie eine neue Verbindung nicht als gültig anerkennen kann, falls die vorausgehende Ehe gültig war. Wenn Geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden sie sich in einer Situation, die dem Gesetz Gottes objektiv widerspricht. Darum dürfen sie, solange diese Situation andauert, nicht die Kommunion empfangen."

Man muss also Herrn Schockenhoff und den übrigen Theologen in Freiburg, Rottenburg und Köln klarmachen, dass sie sich vollumfänglich an das Lehramt der Kirche und die Entscheidungen aus Rom zu halten haben.

Es geht nicht an, dass sie jene Texte aus Rom anerkennen, die ihnen zu Gesichte stehen, die übrigen aber ignorieren.

Solange sie das nicht tun, sollten sie nicht behaupten, römisch-katholisch zu sein, denn sie stehen nicht in voller Gemeinschaft mit Rom.

 


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