Katholische Frauen fordern zum „Tag der Diakonin" PDF Drucken
Freitag, den 27. April 2012 um 08:15 Uhr

priesterinnKöln (KNA/pius.info) Vor dem „Tag der Diakonin" drängen katholische Frauen verstärkt auf die Zulassung zum Diakonat.

Diese Anerkennung werde ihnen von der Amtskirche verwehrt, obwohl Frauen in den Gemeinden längst die entsprechenden Aufgaben leisteten, erklärte der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) am Dienstag in Köln.

(Bild: Eine Priesterinn der protestantischen Gemeinschaft)

So arbeiteten Frauen als Katechetin in der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung, als Leiterin von Wortgottesdiensten oder bei der Begleitung alter, kranker und sterbender Menschen.

Der KDFB wird am Sonntag in Ulm gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken den „Tag der Diakonin" feiern.

Das Diakonat ist die unterste Weihestufe in der katholischen Kirche. Der Aktionstag werde die Notwendigkeit eines Zugangs für Frauen zum diakonischen Dienst in den Mittelpunkt stellen, so der KDFB.

Im November 2011 hatte sich die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), des wichtigsten katholischen Laiengremiums in Deutschland, in der Erklärung „Für ein partnerschaftliches Zusammenwirken von Frauen und Männern in der Kirche" unter anderem dafür eingesetzt, Frauen die Weihe zur Diakonin zu eröffnen.

Am Festtag der heiligen Katharina von Siena, dem 29. April, soll nun daran erinnert werden. Die Deutsche Bischofskonferenz wies die Erklärung des ZdK damals als nicht hilfreich für den innerkirchlichen Dialogprozess zurück.

Kommentar: Die Spaltung der Konzilskirche geht unaufhaltsam weiter. Der progressive Teil der  wird den Weg nicht mehr verlassen, der überall an der revolutionären Basis gefordert wird: Frauenpriestertum und Aufhebung des Zölibats. (vgl. das Theologenmemorandum von 2011). Die sogenannte "Diakoninnen-Weihe" ist nur eine Stufe auf der Treppe zum Altar, den die innerkirchliche Emanzipationsbewegung gegen Gottes Gebot an sich reißen will. Ja, gegen Gottes Gebot, denn die Kirche hat im Namen der Offenbarung Jesu Christi die Unmöglichkeit des Frauenpriestertums als unumstößliche Lehre verkündet (vgl. das Schreiben Ordinatio sacerdotalis von Papst Johannes Paul II.)

Aber wen wundert dieser Kurs? War es nicht seit jeher ein Zeichen der Sekten und Abspaltungen, dass sie – zusammen mit der Ablehnung des Papsttums – auch den Zölibat und das Frauenpriestertum eingeführt haben? Wer hat als erste Tat seiner aufbegehrenden Abspaltung den Zölibat zerstört? Martin Luther. "Ich will der Welt einen Possen schlagen und die Käthe heiraten". Luthers Hochzeit wird heute noch in Wittenberg alljährlich mit einem großen Straßenfest gefeiert. Wer hat in der Folge Priesterinnen und Bischöfinnen eingeführt? Die protestantische Kirche. Margot Käsmann lässt grüßen.

Eigentlich sollte man meinen, der KDFB bräuchte sich nur umbenennen, dann hätte er alles, was er sich so sehnlichst wünscht. Statt "Katholischer Deutscher Frauenbund" hieße er dann "Protestantischer Deutscher Frauenbund" und könnte ungehemmt zu Werke gehen.

Übrigens würde es in das feministische Priesterinnenbild auch besser passen, wenn der Priester nicht ein Sühnopfer für die Sünden der Menschen am Altar Gott Vater in persona Christi darbringt, sondern wenn die Frau die Leiterin einer Gemeinschaftsfeier im Namen Jesu ist. Genau darin besteht der Unterschied zwischen der katholischen Definitioin des Messopfers und der protestantischen Auffassung von der Abendmahlfeier. Also gleich zwei Fliegen auf einen Schlag.

Man darf gespannt sein, wie die "Los von Rom" – Bewegung enden wird.

Zum Weiterlesen: Argumente gegen die Lüge "Die Kirche unterdrückt die Frauen"


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