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Ökumenische Feiern sind in Deutschland längst gang und gäbe. In der Theorie spricht man davon, dass es unerlaubt ist. An der Basis sieht die Praxis ganz anders aus. Sehen Sie hier ein Beispiel der katholischen Kirche in Kehl.
Auf der Homepage der katholischen Kirche St. Michael heißt es:
Die Sitzplätze reichten nicht aus, als sich am vergangenen Sonntag Christen verschiedener Kirchen und Konfessionen in der katholischen Kirche St. Michael in Honau trafen. Die „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Kehl Hanauerland“ hatte eingeladen und evangelische, katholische, armenische und freikirchliche Christen von Kittersburg bis Freistett waren gekommen, um gemeinsam Zeugnis davon zu geben, dass Glaube immer zugleich Gabe und Aufgabe ist, wie Pfr. Rüdiger Kopp von der Seelsorgeeinheit Hanauerland in seiner Begrüßung betonte.
Der armenische Pfarrer für Baden-Württemberg Diradur Sardaryan intonierte zusammen mit Mitgliedern der Kehler Gemeinde einen Lobpreis aus der armenisch-orthodoxen Liturgie.
Vom Freistetter evangelischen Pfarrer Martin Grab wurden Vertreterinnen und Vertreter aus allen Mitgliedsgemeinden und –kirchen eingeladen, in jeweils zwei kurzen Sätzen zu formulieren, inwiefern sie Licht der Welt sind.
Nachdem das Licht in einem kleinen Ritus an alle Mitfeiernden weiter gegeben wurde, beeindruckte besonders das gemeinsame Sprechen des Glaubensbekenntnisses, welches seit dem fünften Jahrhundert Christen über alle konfessionellen Grenzen hinweg eint.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der gastgebende Pfarrgemeinderat aus Honau noch zu Begegnung und Gespräch bei einem Glas Sekt ein.

Quelle: Homepage der kathol. Kirche St. Michael
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