Islamkritischer Theologe lebensgefährlich verletzt PDF Drucken
Dienstag, den 20. Juli 2010 um 08:59 Uhr

Von den großen Medien zur Gänze unbeachtet, lediglich der Lokalpresse eine Meldung wert, war der Mordanschlag Ende Juni auf den islamkritischen Theologen und emeritierten Professor Aloysius Winter in Fulda. Im Polizeibericht heißt es:

"POL-FD: Nach Einbruch in Wohnhaus - Katholischer Priester schwebt in Lebensgefahr - Belohnung zur Ergreifung der Täter ausgesetzt

Fulda - Wie bereits berichtet, waren bislang unbekannte Einbrecher in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (24./25.06.) in ein Wohnhaus in der Haimbacher Straße eingebrochen und hatten den anwesenden Hausbewohner verletzt. Danach waren sie ohne Beute geflohen.

Bei dem Hausbesitzer handelt es sich um einen 78-jährigen pensionierten katholischen Priester, der alleine dort lebte und von den Tätern so schwer am Kopf verletzt wurde, dass er noch immer in Lebensgefahr schwebt. Die Kripo und die Staatsanwaltschaft Fulda ermitteln wegen des Verdachtes eines versuchten Tötungsdeliktes.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen, näherten sich die Täter zwischen Mittwochabend 22.00 Uhr und Donnerstagmorgen 07.00 Uhr dem Wohnhaus. Sie schlugen eine zur Haimbacher Straße liegende Fensterscheibe im Erdgeschoss ein und kletterten in die Innenräume. Dort trafen sie auf ihr Opfer und fügten ihm auf bisher unbekannte Weise erhebliche Kopfverletzungen zu. Danach flüchteten sie vom Tatort und ließen ihr hilfloses Opfer in seinem Schlafzimmer zurück.

Zur vorläufigen Lebensretterin wurde am Donnerstagmorgen die Besucherin eines Gottesdienstes im Hohen Dom zu Fulda, die den üblicherweise daran teilnehmenden Priester vermisste. Sie alarmierte sofort die Polizei und durch den schnellen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnte der schwer Verletzte nur kurze Zeit später aufgefunden und ärztlich versorgt werden.

Polizei und Staatsanwaltschaft Fulda bitten Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Wahrnehmungen am oder in der Nähe des Tatortes, der sich in der Nähe des Restaurants "Aubergine" befindet, gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Zur Ergreifung der Täter ist von der Familie des Opfers eine Belohnung in Höhe von bis zu 2000 Euro ausgesetzt worden. Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden können, bitte unter der Rufnummer 0661-105-0 oder im Internet unter www.polizei.hessen.de - Onlinewache an die Polizei." (Quelle: Polizeibericht Fulda)

Es handelt sich nicht um irgendeinen pensionierten Pfarrer, sondern um den emeritierten Theologieprofessor, der unter anderem durch islamkritische Veröffentlichungen und Vorträge hervorgetreten ist (z.B. Wider die schleichende Islamisierung Europas, in: Armin Geus und Stefan Etzel (Hg.), Gegen die feige Neutralität. Beiträge zur Islamkritik, Marburg: Basilisken-Presse 2008, 37- 47) und sich unter anderem mit dem Vortrag “Wieviel Islam verträgt der Bergwinkel?” gegen einen in Schlüchtern geplanten Moscheebau engagiert hat. (Das Schriftenverzeichnis des emeritierten Professors)

Im Freundeskreis von Prof. Winter wird vermutet, dass die Täter aus einem islamischen Milieu stammen, da sich der glaubenskonservative Theologe seit Jahren zu diesem Thema öffentlich sehr klar geäußert hat.
Prof. Winter wurde unlängst während der hl. Messe, die er zelebrierte, von einem Moslem verbal angepöbelt.

Bezeichnend ist, dass die Täter nichts gestohlen haben, was darauf hindeutet, dass es ein gezielter Anschlag auf die Person war. Noch in Betracht zu ziehen wäre die Möglichkeit, dass die Einbrecher bei ihrer Tat überrascht wurden und in Panik geflohen sind. Dann wäre es Zufall, dass es ausgerechnet einen konservativen, islamkritischen Theologen traf.

Dennoch: Die öffentliche Reaktion im Fall des Priesters Aloysius Winter ist bezeichnend:

Was wäre denn gewesen, wenn das Opfer ein Rabbiner, ein muslimischer Funktionär oder gar ein Vertreter der Lobby für die widernatürliche Sünde gewesen wäre? Hätte sich dann die Berichterstattung auch auf die lokale Presse beschränkt? Wäre dann nicht ein Aufschrei durch die Medien gegangen mit Titeln wie "Antisemitismus" oder "Islamophobie führt zu Mordversuch" usw.? Wenn allerdings ein katholischer Theologe Opfer eines Mordanschlages wird, bleibt die Information im Nähkästchen der Journalisten. Man ist geradzu an George Orwell erinnert: "All animals are equal but some are more equal than others." (The Animal-Farm, Kap. 10)


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