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Der Generalobere und seine beiden Assistenten, Pater Niklaus Pfluger und Pater Alain-Marc Nély, wurden für den 14. September 2011 zu einem Sondergespräch nach Rom gebeten.
Das teilt Pater Franz Schmidberger, Distriktoberer von Deutschland, im Vorwort des nächsten Mitteilungsblattes mit.
Wörtlich heißt es:
"Genau in diesem Sinn bitten wir Sie um Ihr Flehen zum Himmel für den 14. September. An diesem Tag, dem Fest der Kreuzerhöhung, ist Mgr. Fellay, unser verehrter Generaloberer, zur Audienz bei Kardinal Levada, dem Präfekten der Glaubenskongregation, um das Ergebnis der fast zweijährigen Lehrgespräche zwischen dem Heiligen Stuhl und der Priesterbruderschaft zu erörtern."
Es ist bemerkenswert, dass nicht nur der Generalobere, sondern der Generalrat der Priesterbruderschaft St. Pius X. nach Rom bestellt wird. Der Generalrat setzt sich zusammen aus dem Generaloberen und seinen beiden Assistenten.
Im Vorfeld unterhielt die Priesterbruderschaft mit dem Heiligen Stuhl Lehrgespräche unter der Leitung von S.E. Bischof de Galarreta, die in sehr gutem Klima verliefen.
Es wird allgemein angenommen, dass es sich bei dem Treffen um die kirchenrechtliche Situation der Bruderschaft drehen wird.
Papst Benedikt XVI. hatte am 21. Januar 2009 das Exkommunikationsdekret von 1988 zurückgenommen. (Dekret nachlesen) Seither ist die Bruderschaft offiziell nicht mehr "exkommuniziert", jedoch wurde die Frage nach dem kirchenrechtlichen Status bislang nicht beantwortet.
Gegner der Priesterbruderschaft St. Pius X., vor allem im deutschen Episkopat, hatten in jüngster Vergangenheit diese offene Frage immer wieder als Vorwand verwendet, eine Zusammenarbeit mit der Bruderschaft abzulehnen. Jüngste Beispiele sind die Heimatprimiz von Pater Jeindl in der Diözese Wien sowie die nationale Wallfahrt nach Altötting im Juli dieses Jahres.
Alle Katholiken, welche die Sakramente in den Kirchen und Kapellen der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland empfangen, sind gebeten, dieses Treffen am Fest Kreuzerhöhung in ihr Gebet einzuschließen.
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