Predigt von Bischof de Galarreta anlässlich der Priesterweihen 2012 PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 21. Juli 2012 um 14:00 Uhr

galarreta 2Liebe Mitbrüder im Priestertum, liebe Weihekandidaten, liebe Seminaristen, geliebte Gläubige!

An diesem Fest des Seminars und der Priesterbruderschaft, an dem wir das Priestertum unseres Herrn Jesus Christus diesen hier anwesenden Diakonen weitergeben, - das katholische Priestertum, das Priestertum, wie es immer gewesen ist und so, wie wir es selbst erhalten haben von unserem heiligmäßigen und verehrten Gründer Mgr. Marcel Lefebvre, in seiner ganzen Wirksamkeit, in seiner doktrinellen Reinheit, seiner missionarischen Liebe – möchte ich einige Überlegungen anstellen über dieses Priestertum, wie wir es erhalten haben.

Wenn der hl. Thomas von Aquin über das Priestertum unseres Herrn Jesus Christus spricht, sagt er, das Amt des Priesters sei, Mittler zu sein, Mittler zwischen Gott und dem christlichen Volk. Denn einerseits teilt er dem christlichen Volk göttliche Dinge, heilige Dinge, mit, und daher im Lateinischen der Name sacerdos. Sacerdos kommt von sacra dans. Der Priester ist jener, der die heiligen Dinge, die Dinge Gottes, die göttlichen Dinge schenkt, mitteilt.

Und der hl. Thomas zitiert den Propheten Malachias: Was man von den Priestern erhofft und erwartet, das ist die Lehre des Gesetzes Gottes. Der hl. Thomas zählt also, indem er die Heilige Schrift zitiert, unter den göttlichen Gaben, die der Priester gibt und mitteilt, an erster Stelle den Glauben, die geoffenbarte Lehre auf.

Und der Priester ist Mittler, weil er andererseits Gott die Gebete des Volkes darbringt, die Gebete, die Verehrung, die das christlichen Volkes Gott erweist. Und weil er in gewisser Weise Gott Wiedergutmachung leistet für die Sünden des Volkes. Und der hl. Thomas von Aquin zitiert den hl. Apostel Paulus: jeder Priester ist aus den Menschen genommen und für die Menschen bestellt. Aus den Menschen genommen und bestellt für die Menschen in allem, was den Kult Gottes betrifft, um Gaben und Opfer darzubringen zur Vergebung der Sünden.

Und der hl. Thomas von Aquin zeigt dann, wie diese Wahrheiten sich in gänzlicher und vollkommenster Weise verwirklichen in unserem Herrn Jesus Christus, der der Ewige Hohepriester ist.

Das katholische Priestertum ist eine Teilhabe an diesem ewigen Priestertum unseres Herrn Jesus Christus – ewig, weil es für immer da ist, ewig aber auch, weil es sich nicht ändert. Das Eigentliche der Ewigkeit besteht nicht nur darin, dass etwas für immer da ist, sondern auch darin, dass es sich nie ändert, dass es bereits vollkommen ist und daher ohne Veränderung.

Unser Herr ist Hoherpriester, wie der hl. Apostel Petrus sagt: durch Christus sind wir eingetreten in den Besitz aller göttlichen Verheißungen, aller Verheißungen, die Gott uns gegeben hat, und die es uns erlauben, an der Natur Gottes selbst teilzunehmen; so der hl. Petrus. Alle Gaben Gottes empfangen wir durch unseren Herrn Jesus Christus. Und gleichzeitig heißt es, wie der hl. Apostel Paulus im Kolosserbrief schreibt: Christus ist der höchste und vollkommene Priester, weil Gott wollte, dass in Christus als Mensch die ganze Fülle der Gottheit wohnt, die ganze Fülle der Gottheit in unserem Herrn Jesus Christus, damit durch Ihn alles mit Gott versöhnt werde.

Es ist also dieses Priestertum Christi, es ist also dieses Amt der Mittlerschaft in seinem ganzen Reichtum des Priestertums unseres Herrn, das Sie nun, liebe Diakone, empfangen werden. Im Pontifikale, an der Stelle, wo die Aufgaben des Priesters definiert werden, wird der Bischof sprechen: Sacerdotem etenim oportet offerre, benedicere, praeesse, praedicare, baptizare. Das heißt, dem Priester kommt es zu, zu predigen, zu segnen, zu taufen, das heißt zu heiligen, vorzustehen, das heißt das christliche Volk zu lenken und zu leiten; dem Priester kommt es zu, die Gebete, die Opfer und insbesondere das hl. Messopfer Gott darzubringen.

Das ist im Wesentlichen das wahre katholische Priestertum.

Und es ist genau dieses Priestertum, so aufgefasst, das uns übertragen wurde durch Mgr. Lefebvre, das er selbst empfangen hat von der hl. Kirche, das wir Ihnen weitergeben. Denn das Wesentliche des Werkes von Mgr. Lefebvre liegt genau in dieser Treue zum Priestertum, zur Kirche, zu unserem Herrn, zu Gott: die Treue.

Mgr. Lefebvre hat es uns gelehrt und uns auch das Beispiel gegeben, vergessen Sie es nie. Er hat uns das wahre Priestertum weitergegeben, er hat es uns gelehrt durch die wahre Lehre, aber er hat uns auch das Beispiel gegeben. Monseigneur hat also dem Priester an erster Stelle die Pflicht aufgezeigt, zu predigen. Er ist Prediger, Lehrer des Glaubens, der geoffenbarten Wahrheit, der katholischen Wahrheit, die enthalten ist in der Tradition, im immerwährenden Lehramt der Kirche.

Und wie der hl. Paulus sagt: Das, was man vom Diener des Wortes Gottes erwartet, ist, dass er für treu befunden wird, dass er diese Wahrheit weitergibt ohne etwas wegzunehmen oder hinzuzufügen, ohne etwas zu ändern oder zu entstellen, den reinen und vollständigen Glauben.

Der Prediger muss auch wahrhaftig sein, das heißt, er muss die Wahrheit lehren mit Wahrhaftigkeit, ohne Verstellung, ohne Doppeldeutigkeit. Der Priester muss auch notwendigerweise den Glauben verteidigen, und zwar in öffentlicher Weise gegen jene, die sich öffentlich gegen den wahren Glauben stellen. Das gehört wesentlich zur priesterlichen Aufgabe. Jesus Christus ist gestorben genau deswegen, weil er Zeugnis für die Wahrheit abgelegt hat. Er selbst hat es uns im Evangelium gesagt.

Und was ist das Wesen dieser Predigt nach dem Geist unseres Gründers? Es besteht darin, dass der Priester vor allem Jesus Christus predigen muss, und zwar Jesus Christus den Gekreuzigten, das Geheimnis unseres Herrn Jesus Christus, in dem unser ganzer Glaube enthalten ist, und besonders das Opfer unseres Herrn, wie es fortgesetzt wird im hl. Messopfer.

Wenn wir den Gegenstand der Predigt zusammenfassen, so wie es uns Mgr. Lefebvre übergeben hat, müsste man noch eines hinzufügen: Der Priester muss unseren Herrn Jesus Christus verkündigen als König, das Königtum unseres Herrn.

In diesen beiden Wahrheiten kann man wahrhaft die Predigt und den Kampf von Mgr. Lefebvre zusammenfassen.

Aber der Priester ist auch derjenige, der heiligt. Man muss die Gnade Gottes weitergeben. Der Priester ist der Mann des Übernatürlichen. Die Weitergabe des göttlichen Lebens ist eine ganz und gar übernatürliche Aufgabe. Er ist nicht ein Animateur, der weltliche, humanistische Ideale vertritt und verkündet. Der Priester ist derjenige, der den Seelen die Gnade Gottes, das Leben Gottes weitergibt, der die Gläubigen entsprechend vorbereitet, ihnen dieses Leben weitergibt, und der dazu verhilft, dass dieses Leben wachsen kann.

Für Mgr. Lefebvre war es ganz klar, dass diese Mitteilung des göttlichen Gnadenlebens vor allem durch die hl. Messe sich vollzieht, durch die hl. Messe, die eine wahre Erneuerung des Kreuzesopfers Christi ist, und die die ganze übernatürliche Wirksamkeit des Kreuzes Christi selbst, des Kreuzesopfers enthält. Das ist eine sehr tiefe und unauslotbare Wahrheit. Jede Messe enthält in ganzer Fülle die übernatürliche Wirksamkeit des Kreuzes. Seine heiligende Kraft ist eine absolute und universelle.

Und genau diese übernatürliche Wirksamkeit ist es, die uns bekehren kann, die uns reinigt, uns jeden Tag mehr und mehr heiligt, uns rettet.

Und so dürfen wir sagen, dass das hl. Messopfer unsere ganze Rechtfertigung enthält, unsere Heiligkeit, unsere Erlösung, unser Heil und sogar unsere Weisheit. Folglich ist die hl. Messe die Quelle, das Modell und die Form jeglicher katholischen Spiritualität, der wahren katholischen Spiritualität. Der ganze christliche Geist, das ganze geistliche Leben der Christen muss ihre Form und ihr Vorbild im hl. Messopfer finden.

Sie, liebe Weihekandidaten, haben also das wesentliche Mittel des Heiles der Menschen in Ihren Händen, dieses Mittel, das unser Herr Jesus Christus uns gebracht hat.

Der Priester ist also Prediger der Wahrheit, Heiligmacher, aber er ist auch Hirte. Er muss regieren, er muss seine priesterliche Autorität ausüben jenen Seelen gegenüber, die ihm anvertraut sind. Er muss sie also führen und leiten. Auch dieser Aspekt gehört wesentlich zur priesterlichen Funktion. Er muss das christliche Volk leiten und regieren; aber ohne eine Haltung der Herrschsucht, ohne Unordnung und auch nicht im eigenen Interesse und zum eigenen Vorteil. Man empfängt das Priestertum nicht zur eigenen Auszeichnung, zum eigenen Ruhm, sondern um die Seelen zu lenken, zu leiten, zu regieren im Namen unseres Herrn Jesus Christus, für unseren Herrn Jesus Christus, um sie zu unserem Herrn zu führen; und zwar in der Weise, wie unser Herr Jesus Christus es selbst getan hat.

Es ist auch ganz wesentlich für den Priester, die Seelen zu lenken, sie durch die Prüfungen des Lebens hindurch zu leiten, und sie vor allem zu führen auf dem geistlichen Weg zur Vollkommenheit, hin zur Vereinigung mit unserem Herrn, zur Vereinigung mit Gott.

Diese Aufgabe erfordert sehr viel Ehrfurcht vor den Seelen. Die Seelenführung ist eine Kunst, die sehr viel Zartgefühl verlangt, man muss viel Klugheit anwenden.

Als unser Heiland das Bild vom Guten Hirten vortrug, der sein Leben für seine Schafe hingab, hat er damit nicht bezwecken wollen, dass wir diese Allegorie in jedem Punkt wortwörtlich anwenden und die Seelen wie Schafe behandeln sollten. Jede einzelne dieser Seelen, die sich an Sie wenden wird, ist eine Seele, die losgekauft wurde durch das Kostbare Blut unseres Herrn Jesus Christus, dessen Fest wir am heutigen Tag begehen. Der Preis, den unser Herr zu unserer Erlösung bezahlt hat, ist sein eigenes Blut, das seine unendliche Liebe für jeden Menschen, für jede einzelne Seele offenbart.

Mgr. Lefebvre hat uns also diese Aspekte des Priesters als Mittler des Volkes bei Gott gelehrt. Der Priester ist der Mann der Gottesverehrung, des wahren Kultes Gott gegenüber. Und in diesem Sinne – Mgr. rief es uns immer wieder in Erinnerung – ist der Priester der der Gottesverehrung geweihte Mensch par excellence, der Mann des Gebetes, der Anbetung, der Gottesverehrung, des hl. Messopfers. Denn die hl. Messe ist zuerst die Handlung der Gottesverehrung par excellence der Kirche, unseres Herrn Jesus Christus. Der Priester bringt das hl. Messopfer für das christliche Volk dar; er bringt es dar sozusagen in der Person Christi, in der Person der hl. Kirche.

Der Priester vollzieht dadurch in überschwänglicher Weise den Kult, den die Menschen, den wir alle, dem wahren Gott, dem einzig wahren Gott darbringen müssen, durch unseren Herrn Jesus Christus. Es gibt keine größere Anbetung, keine größere Danksagung, kein besseres Gebet, keine vollständigere Sühne als die Feier der hl. Messe. So begleichen wir gewissermaßen unsere Schulden, die wir Gott gegenüber haben.

Offerre. Und hier sehen wir, wenn Priestersein Mittlersein bedeutet, so begreifen wir, warum und wie sehr Mgr. Lefebvre Recht hatte, uns zu sagen, dass unser Priestertum sich wesentlich in der Hl. Messe erfüllt und zusammenfassen lässt.

Die Hl. Messe ist also der Akt der Gottesverehrung par excellence, Akt der Anbetung und Verherrlichung Gottes par excellence, überfließende Sühne und Wiedergutmachung par excellence. Das hl. Messopfer ist für uns auch die Quelle aller göttlichen Güter. Aus ihm kommt die Wahrheit des Glaubens und die Heiligung hervor, die Hierarchie, das Priestertum und die Kirche. In der Hl. Messe werden Sie dem gläubigen Volk einen Keim aller göttlichen Güter, aller Gaben Gottes mitteilen, denn Sie reichen ihm Christus selbst dar. Alle Liebe, die es der Kirche ermöglicht, Wohnung Gottes zu sein, fließt von unserem Herrn Jesus Christus, aus der wahren Erneuerung seines Erlösungsopfers.

Aus all dem wird deutlich, wie treu Mgr. Lefebvre uns das wahre katholische Priestertum übermittelt hat.

Und auch von Ihnen, liebe Weihekandidaten, wird verlangt, dass Sie treu seien, sehr treu. Das ist es kurz und einfach gesagt, was Gott von Ihnen erwartet.

Einer der großen Sophismen und Betrügereien des Modernismus besteht darin, dass sie sagen und glauben lassen, dass die Kirche sich ändern muss, dass sie sich entwickeln muss im Verlauf der Geschichte, in ihrer jeweiligen kulturellen Situation. Doch die Kirche ändert sich nicht und sie kann sich nicht ändern, denn Christus hat die Kirche eingesetzt nicht als provisorische Institution mit provisorischen Mitteln, sondern Er hat die Kirche in endgültiger Weise ein für allemal eingesetzt. Er hat die Kirche ausgestattet mit allen notwendigen Mitteln, die sich nicht ändern; darunter auch das katholische Priestertum. Die wahre Natur der Kirche ist hierarchisch; es sind die Priester, die dem christlichen Volk den Glauben und die Gnade mitteilen. Und darum kann man nicht am definitiv eingerichteten Priestertum rütteln, ohne dass die Kirche selbst umgestürzt werde. Aber weil man heute die Kirche ändern will, hat man das Priestertum ändern wollen. Und weil sie das Priestertum ändern wollen, haben sie die Hierarchie, die Sakramente, vor allem das hl. Messopfer und den Glauben geändert.

Wir aber sehen es als unsere Aufgabe an, die Kirche weiterzuführen. Wir sind nicht die Kirche, aber wir gehören mit vollem Recht zur hl. Kirche. Wir tun nichts anderes, als sie treu fortzusetzen. Und zwar tun wir es, weil wir das wahre katholische Priestertum treu weiterführen. Und wir führen das wahre katholische Priestertum treu weiter, weil wir treu die Mittel respektieren, die Christus selbst eingesetzt hat, nämlich den hierarchischen Charakter der Kirche; wir respektieren die Riten der Sakramente und der hl. Messe, um die hl. Messe so zu bewahren, wie Christus sie uns übergeben hat. Das ist nicht kompliziert. Wir predigen die ganze katholische Wahrheit, ob gelegen oder ungelegen, wie der hl. Paulus sagt. Darin besteht die wahre Lösung. Sie findet sich in dieser Treue, in diesem Kampf, der letztlich oder vor allem ein Kampf für die wahre Lehre ist, denn alles fließt da heraus.

Damit sei nicht gesagt, dass sich alles in der hl. Kirche in der wahren Lehre erschöpft, aber, um Gott zu gefallen, muss man in erster Linie an Gott glauben, wie es sich gehört.

Darum müssen wir treu sein diesem Schatz gegenüber, der ohne Zweifel in zerbrechlichen Gefäßen enthalten ist. Jeden Tag stellen wir an uns selbst fest, und wir zeigen es anderen, dass der Schatz der Wahrheit, der Gnade, der Heiligkeit, unser Herr selbst, sich in zerbrechlichen, schwachen Gefäßen befindet. Und daraus geht ganz klar die beständige und wesentliche Pflicht des Priesters hervor, sich zu heiligen, immer besser zu werden, täglich heiliger und vollkommener zu werden. Wir müssen fest und unerschütterlich in diesem Kampf bleiben.

Um Ihnen ein Beispiel aus jüngster Zeit zu geben: Gestern war ein trauriger Tag für die hl. Kirche, ein sehr trauriger Tag. Warum? Zum Präfekten der Glaubenskongregation, des ehemaligen Hl. Offiziums, wurde ein Bischof, ein Erzbischof erwählt, der unter anderen Lehren die immerwährende Jungfräulichkeit der allerseligsten Jungfrau Maria leugnet. Wir können nichts dafür. Wir sind verpflichtet es festzustellen. Ich habe Ihnen einfach eine Tatsache mitgeteilt. Wir sind verpflichtet, uns dem entgegenzustellen, dagegen zu kämpfen. Wie ist es möglich, dass wir so weit gekommen sind? Er ist beauftragt, den katholischen Glauben zu verteidigen, obwohl er wesentliche, uns Katholiken so teuere Wahrheiten in Frage stellt, in Zweifel zieht oder leugnet. O tempora, o mores. Wie es auch immer sei, es ist klar: Der Kampf geht weiter, das wissen wir alle. Das haben wir alle immer wieder gesagt. Dieser Kampf hört nicht auf, weil etwa rein praktische Umstände sich ändern. Sie können sich ändern. Dies zuerst einmal zu untersuchen ist eine Frage der Klugheit. Aber es ist klar, und der liebe Gott ruft es uns immer wieder ins Gedächtnis: Der Kampf um das Wesentliche geht weiter.

Und darum wollen wir von der allerseligsten Jungfrau Maria die Gnade erbitten treu zu sein. Und Sie, liebe Weihekandidaten, dass Sie die große Gnade, die Sie heute empfangen, dass Sie sie durch die Hilfe der Muttergottes fruchtbar werden lassen, Ihren priesterlichen Charakter mit allen Vollmachten, die Ihnen gegeben sind, dann diese Fülle der priesterlichen Gnaden, die Quellen der Heiligung sind für Sie selber und für so viele andere.

Der hl. Bernhard erinnert an die universelle Mittlerschaft der allerseligsten Jungfrau Maria. Sie ist die Mittlerin aller Gnaden, und darum sind Sie als Priester und Mittler ihre Gehilfen, denn alle Wahrheit, alle Gnaden, die vom Himmel kommen, gehen durch die Hände der allerseligsten Jungfrau Maria. Der hl. Bernhard sagt: „Suchen wir die Gnade Gottes. Suchen wir seinen Beistand. Und suchen wir es durch Maria, der immerwährenden Jungfrau Maria.“ Und er fügt hinzu: „Denn es war der Wille Gottes, uns alles durch Maria zu geben.“ Gott hat uns alles durch die allerseligste Jungfrau Maria geben wollen.

(Dieser Text weicht an mehreren Stellen von der deutschen Simultanübersetzung ab, wie sie in der Audio-Datei zu hören ist. Der Text wurde anhand der französischen Originalaufnahme neu übersetzt)

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