Festpredigt in Chartres (2012) PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 02. Juni 2012 um 14:00 Uhr

rousseauAm 26. Mai 2012 hielt Pater Rousseau (Bild) vor den Toren der Kathedrale von Chartres für 4000 Pilger die Predigt zum Beginn der größten Wallfahrt der Tradition.

pius.info hat die Predigt für Sie übersetzt:

„Und Gott wird den Sieg geben!"

Diese Worte sind uns schon geläufig, wenn wir in Chartres ankommen. Wir haben unser Daheim verlassen, unsere täglichen Beschäftigungen und Sorgen, um uns der Heiligen Johanna von Arc zu übergeben, die Gott sich im 15. Jahrhundert erwählt hat, um eine ganz besondere Sendung zu erfüllen. Unser Land war damals in völliger Verwirrung, mit einem Dauphin, der selbst an seiner Legitimität zweifelte. Von Gott speziell erschaffen, wurde Johanna zum Boten des göttlichen Reiches, indem sie in einem gespaltenen und zerrissenen Königreich die Ordnung und den Frieden wiederherstellte.

Mögen wir unsere Ohren und Herzen öffnen: Nur indem sie sich dem Joch des Christkönigs beugen, erhalten die Seelen und die Gesellschaften Ordnung und Frieden. Könnte sich das Wunder, das in einigen Monaten vollbracht wurde, nicht wiederholen? Gott ist Gott und ändert sich nicht! Darum also, um dem Ruf Johannas zu folgen, stehen wir heute Morgen hier. „Sende Deinen Geist, o, Herr, und Du wirst das Angesicht der Erde erneuern." Wir sind gekommen, um diese innere Wiedergeburt zu erbitten, als Erstes die unserer Seele. Alles andere ist davon abhängig.

„Messire Dieu, premier servi! - Herr Gott, dir als Erstem müssen wir dienen!"

Oft suchen wir, ohne sie zu finden, Lösungen für die Wunden unserer Gesellschaften, der weltlichen und der religiösen. Johanna entgegnete naiv, als ihre Stimmen sie riefen, sie habe weder Pferd noch Schwert, und erst recht kein Heer. Aber Gott „ist nichts unmöglich", und seit Mariä Verkündigung schreibt Gott ohne Unterlass seinen Heilsplan in die Seelen hinein – angefangen bei der Heldengeschichte des Chlodwig und der heiligen Chlothilde, über Karl Martell bis zu unserer Heldin. Er wirkt gewiss nicht allein, er bedient sich der Männer und der Frauen. Was verlangt er von beiden? Die vertrauensvolle und hingebungsvolle Treue auf den Wegen der Vorsehung. Wer kennt nicht Johannas Motto: „Messire Dieu, premier servi! Herr Gott, dir als Erstem müssen wir dienen!"? Die Person, das Leben und der Tod: Die ganze Sendung Johannas ist in diesen Worten enthalten, die heute noch erschallen: "Messire Dieu, premier servi! Herr Gott, dir als Erstem müssen wir dienen!"

Durch ihre Worte und ihre Taten verkündet Johanna zwei Dinge: Der Sieg kommt von Gott dem Allmächtigen, der Sieg kommt von den Menschen, die kämpfen. Beides hängt eng miteinander zusammen. Handeln wir so, als ob alles von uns abhinge, und lassen wir uns von Gott führen, als ob alles nur von ihm abhinge. Im Leben der Heiligen sehen wir sehr gut, wie die beiden Seiten der Medaille verwirklicht werden: „Hilf dir, und der Himmel wird dir helfen!" Oder auch: „Les hommes d'armes batailleront, et Dieu donnera la victoire! Die Kriegsmänner sollen kämpfen, und Gott wird den Sieg geben!" Bei Johanna gibt es eine wunderbare Entschlossenheit, eine Gewissheit, einen Glauben: Sie glaubt an Gott, sie weiß, dass ihre Stimmen die Wahrheit sprechen, furchtlos geht sie in den Kampf.

Wie können wir uns auf die Höhe unserer Heldin erheben? Sie scheint uns so sehr vom Himmel zu sein, während unsere Füße am Boden festgenagelt sind... Betrachten wir die heilige Johanna von Arc, sehen wir, wie sie betet, leidet, in den Kampf zieht, schauen wir auf ihre Grundveranlagung. "Messire Dieu, premier servi! Herr Gott, dir als Erstem müssen wir dienen!" „Für Johanna von Arc und mit Johanna von Arc erinnert Gott die Franzosen daran, dass das Gleichgewicht in einem Land genauso viel des geistlichen Lebens bedarf wie des Brotes und dass die historischen Krisen eines Volkes durch die Kraft der freiwilligen Heiligkeit eines Jeden behoben werden - im Dienste der menschlichen Kräfte - um sie zu gebrauchen, ohne sie zu missbrauchen, um sie zu beherrschen, ohne ihr Opfer zu werden..."(Pater de Chivré, 1947)

Von vorneherein stellt sie sich und diejenigen, die ihr in den Kampf folgen, auf die übernatürliche Ebene. „Immer hat Gott die Welt durch das Übernatürliche gerettet, ganz besonders unser teures Frankreich, die Nation, die ihm am Herzen liegt. Genovefa, die kleine Hirtin, hält Attila auf; Johanna, die kleine Hirtin, drängt den Eindringling zurück und lässt den König von Frankreich in Reims salben; Gott bedient sich unserer kleinen Bernadette, der kleinen Hirtin, um uns zu retten. (...) Alle Wunden der modernen Gesellschaft können geheilt werden, sie sind der Menschheit nur zu natürlich! Das Heilmittel ist übernatürlich, es ist die erlösende Gnade." (Pater Marie-Antoine, der „Heilige von Toulouse": Nos plaies sociales, S. 65)

Gott gefällt es manchmal, wie wir wissen, die menschlichen Pläne zu durchkreuzen: Er ist der König und der Meister, wir sind seine Untertanen. Hören Sie noch einmal Pater de Chivré:

„Dahin, wo ein Mann gebraucht wird, schickt Gott ein junges Mädchen. Alle wünschten sich ein Genie, und Gott schickt Ahnungslosigkeit und Machtlosigkeit. Aber dieses Kind allein ist so viel wert wie alle Generalstäbe, denn Gott hat hier bei ihr sein Hauptquartier eingerichtet."

Nichts anderes sagte 1844 der zukünftige Kardianl Pie: „Wenn die heiligen Finger Gottes müde sind, nur unreine Waffen zu berühren, steht er selbst auf, steigt auf den Kampfplatz hinab und nimmt seine Sache selber in die Hand. Und da er dabei sein Werkzeug offenbart, ist sein Werkzeug auch immer heilig; und da es seine eigene Macht ist, die er im Glanz erstrahlen lassen will, ist sein Werkzeug in der Regel schwach. Dann erscheint in der Geschichte einer jener seltenen Helden, von denen man meint, sie seien vom Himmel herabgestiegen, und deren Ruhm und Ehre durch nichts getrübt wird."(Pater Edouard Pie, Orléans, 8. Mai 1844)

Wenn Gott in einer Seele herrscht, wird alles möglich. Johanna folgte seinem Rat, sie betete, und sie wurde gegen jede menschliche Erwartung erleuchtet.

Die Heilige und die Beichte

Wie hat es die Jungfrau angestellt, um den Sieg zu erlangen? Welches war ihr Geheimnis? Sie empfahl den Soldaten die häufige Beichte und Kommunion, besonders an den Tagen der Schlachten.

Liebe Pilger, wollen auch wir den Sieg? Wollen wir wirklich - und nicht bloß mit dem Kopf in den Wolken eines unmöglich zu realisierenden Traumes - die Heiligkeit: die eigene, die in der Familie, in der Gesellschaft, in der Kirche? Es geht in erster Linie darum, über uns selbst den Sieg davonzutragen. Pflegen wir in unseren Seelen ein tiefes, authentisches inneres Leben, eine brennende Liebe zu Gott, im Vergessen unserer selbst und in der absoluten Reinheit all unserer Absichten. Liebe Pilger, ‚belagern' Sie Ihre Priester, die während dieser drei Tage mit Ihnen pilgern werden. Bitten Sie sie, Ihre Beichte zu hören. Mögen die Priester nie allein unterwegs sein, es sei denn, sie beten ihr Brevier oder ihren Rosenkranz. Dann werden die Priester genauso gefordert sein wie die zu Johannas Zeit. Sie standen an der Seite der Soldaten, die – obwohl sie eigentlich nicht hartherzig waren, Gott doch fern standen, ihn vergessen hatten - niederknieten und mit gereinigter Seele wieder in den Kampf zogen. „Sein Gewissen kann man nie zu viel reinigen", lehrt uns Johanna.

„Es ist die Sünde, die einen den Krieg verlieren lässt", sagte sie oft. Am Beginn dieser Wallfahrt erwarten Sie von Ihren Priestern eine Hoffnungsbotschaft. Hier ist sie, und ich kenne keine andere: Das Heil der Nationen kommt von der Reinheit der Gewissen. Suchen wir keine hypothetischen, irrealen Siege. Dann wären wir wie Naaman, der Aussätzige, vor seiner Genesung. Der Prophet Elischa bat ihn, sieben Mal im Jordan zu baden, und Naaman erzürnte sich. Nun war das, was von ihm gefordert war, ganz einfach, zweifellos zu einfach für seinen verletzten Stolz. Aber als er folgte, fand sein Fleisch seine ursprüngliche Schönheit wieder (2 Kön 5,8-14). Wir sind von einem Aussatz befallen, der Sünde. Ahmen wir Naaman nach, gehen wir in diesen geistlichen Jordan, der das Sakrament der Beichte ist. Gehen wir beichten, ohne zu zögern, der Sieg fängt mit diesem Schritt der Demut an. Starke Geister, neiget den Kopf, beuget die Knie! „Im Knien ist der Mensch groß", sagte Foch.

Die heilige Johanna von Arc spricht oft vom Zustand der Gnade: „Ich wäre die Jämmerlichste auf Erden, wenn ich mich außer der Gnade Gottes wüsste." Am 17. März 1431 fragt man sie: „War Gott für die Engländer, als sie in Frankreich erfolgreich waren?" Johanna antwortet: "Ich weiß nicht, ob Gott die Franzosen hasste, aber ich glaube, dass er es erlauben wollte, dass sie wegen ihrer Sünden geschlagen würden, wenn in ihnen welche waren." Merken wir uns diese Lehre, liebe Pilger, mit der Einsicht, die wir in die Geschichte haben: „Die Gerechtigkeit erhebt die Nationen, aber die Sünde lässt sie in die Tiefe herabsteigen." (Off 14,34)

Der Sieg war auch mit Johannas Fahne verbunden: Die auf den Stoff gestickten Namen Jesu und Mariä waren immer eine Ermutigung: für sie und ihre Soldaten. Diese Fahne sollte ihr immer folgen - bis zur Salbung Karls VII. in Reims: „Sie ist in der Not bei uns gewesen, also sollte sie es auch im Ruhme sein", wird sie ihren Richtern dann sagen.

Gebet und Buße: Vereinigung mit dem Opfer Christi

Die Chartres-Wallfahrt ist immer durch das Opfer gekennzeichnet, durch das lange Marschieren, die Sonne oder den Regen, die Ermüdung und tausend weitere Kleinigkeiten, die sich anhäufen, wenn der Tag vergeht. Opfern wir all das mit freimütigem Herzen auf, vereinen wir unser Leben mit dem Leben Christi, der litt und unsere Seelen durch die Hingabe seines kostbaren Blutes erlöste. Prenons tout en gré - nehmen wir alles bereitwillig hin. Wie die heilige Johanna. Diese Messe wird für Sie alle geopfert, liebe Pilger. Vereinigen Sie sich mit dem Opfer am Kalvarienberg, das für das Heil Ihrer Seelen, Ihrer Familien, der Gesellschaft, für das Wohl der ganzen Kirche erneuert wird.

Machen wir uns die Worte des heiligen Paulus zu eigen: „Dann, wenn ich schwach bin, bin ich stark." (1 Kor 12,10) Sie sind das Echo der Lehre unseres Herrn Jesus Christus: „Wenn das Weizenkorn nicht stirbt, bringt es keine Frucht." Johanna hat es erlebt. Nach ihren Sieges- und Ehrenstunden (Orléans, Beaugency, Patay, Reims, wo der Dauphin Karl zum König von Frankreich gekrönt wurde) wird sie alle Qualen erleiden, in ihrem Ruf, in ihrer Seele, bis zum Scheiterhaufen in Rouen, auf dem sie lebend verbrannt werden wird. Während sich ihr jungfräulicher Körper verzehrt, wird sich die erschrockene Stimme des Henkers erheben: „Wir sind verloren. Wir haben eine Heilige verbrannt", nachdem sie sechsmal die letzten Worte voller Hoffnung gerufen hatte: „Jesus, Jesus!" Alles ist vollbracht, alles ist aufgezehrt - außer ihrem Herzen, das das Feuer nicht zerstören kann. Unsere Katholiken- und Franzosenherzen bewahren das, was sie hinterlassen hat: ihre Tapferkeit und ihren Glauben.

Johannas Beispiel

In den Momenten der Verlassenheit richten ihre Stimmen sie wieder auf: "Prends tout en gré - nimm alles bereitwillig hin", sagen sie ihr. Entschlossen weiß sie, dass sie in der Wahrheit steht, dass ihre Stimmen sie nicht verraten haben werden, auch wenn sie still werden. Sie lebt ihre Passion, scheinbar verlassen von Gott, wie unser Herr in seiner Todesangst. Nie aber klagt sie, sie bleibt demütig und vertrauensvoll.

Wenn sie in den Kampf zieht, begeistert sie ihre Truppen durch dieses Wort: "Hardiment! Furchtlos!" Und die Soldaten bekommen neues Vertrauen und neuen Mut. Marschieren wir hardiment während dieser Wallfahrt, marschieren wir jeden Tag – den Glauben, die Hoffnung und die Liebe fest verankert in unseren Seelen, und ... Und Gott wird uns den Sieg geben!

Wenn Johanna zögert oder betrübt ist, wenn die Furcht ihr Herz erfüllt und vor ihr das Kreuz steht, geben ihr ihre Stimmen neuen Mut: „Va, fille de Dieu, va, va, va. Je serai ton aide, va! Geh, Tochter Gottes, geh, geh, geh. Ich werde deine Hilfe sein, geh!" In unseren Prüfungen, unter dem Gewicht des Kreuzes: vergessen wir diese aufmunternden Worte nicht. Gott verlässt die, die ihm vertrauen, nie.

Die heilige Johanna von Arc und Erzbischof Lefebvre

Mit dem heiligen Paulus (Eph 1,10) und später dem heiligen Pius X., der es zum Losungswort seines Pontifikats machte, war es Johannas Sendung, „alles in Christo zu erneuern". Die Geschichte hört nicht bei Johanna auf. Sie geht weiter, und ich wage es hier, eine kurze Parallele zwischen zwei Figuren zu ziehen, die uns lieb sind: unserer Heiligen und Erzbischof Lefebvre. Beide waren Retter zu ihrer Zeit: Der Bischof von Ecône war es für das Priestertum, die Jungfrau von Orléans war es für unser Land. Johanna rettete Frankreich vor dem Eroberer, Erzbischof Lefebvre rettete die dahinsiechende Kirche, die von ihren höchsten Amtsträgern von der Vergangenheit abschnitten wurde, da sie ihre Tradition verleugneten. Alle beide haben den Katholizismus gerettet! Die Geschichte hat diese Fakten erwiesen: England sollte später in den Protestantismus sinken. Die durch den Modernismus infiltrierte Kirche sollte durch protestantisierte Messe und Lehre verseucht werden. Aber Frankreich sollte katholisch bleiben, die katholische Kirche sollte ihrer Tradition treu bleiben: durch die heilige Messe, die Sakramente und die gesunde, durch den Modernismus nicht verdorbene Lehre. Schließlich wurde Johanna wie Erzbischof Lefebvre durch die Kirchenmänner als schismatisch bezeichnet. Dies aber ist gewiss: Eines Tages wird die heilige Kirche – wenn sie wie bei Johanna das ungerechte Urteil revidiert - unseren großen Bischof rehabilitieren!

Bitten wir Johanna, dass wir katholisch bleiben, und möge sich Frankreich an seine Taufe und seine Adelstitel erinnern: Frankreich ist erstgeborene Tochter der Kirche. Sicher wird – was uns betrifft – die soziale Ordnung aus der Heiligkeit wiedergeboren werden. Johanna hat das Beispiel gegeben. Vergessen wir nie ihre Worte: „Um die Sünden der Menschen zu bestrafen, erlaubt Gott die Niederlage in der Schlacht." Wenn wir heilig wären, wären unsere Familien, unsere Gesellschaften geheilt. Glauben wir es? Haben wir einen solchen Glauben, dass wir Berge versetzen können? Heilige Johanna, gib uns etwas von deinem Eifer voll Frische und Vertrauen!

Johanna: Heilige!

Zwischen Johannas Tod und ihrer Erhebung zu den Altären lagen Jahrhunderte. Innerhalb von 53 Jahren wird dann das fünf Jahrhunderte lange Schweigen wiedergutgemacht: Ab 1869 (Beginn des Seligsprechungsprozesses) wird sie bis zu ihrer Erhebung zur Zweitpatronin Frankreichs (1922) durch die Kirche immer mehr verehrt: Am 27. Januar 1894 wird sie für verehrungswürdig erklärt; am 18. April 1909 seliggesprochen; am 16. Mai 1920 spricht Papst Benedikt XV. sie „heilig". Unsere durch den Laizismus, die religiöse Gleichgültigkeit, den Atheismus strapazierte Zeit brauchte eine Figur von Johannas Charakter.

Wir schreiben das Jahr 2012. Möge unsere Heldin in unseren Seelen, besonders in denen unserer Jugend, eine neue Begeisterung erwecken, die Begeisterung der bis zur Heiligkeit geführten christlichen Tugenden! Es ist kein Zufall, dass Johanna Zweitpatronin Frankreichs ist (2. März 1922). Welche Ehre, welcher Triumph, liebe Pilger! Ihre Mission ist jedoch nicht zu Ende. Sie geht weiter mit den tapferen Rittern des 21. Jahrhunderts. Seien wir stolz, zu dieser unverdienten Ehre berufen zu sein.

„O, Jungfrau ohne Gleichen,

Alle Ehre, alles Lob ist dir geschuldet,

Würdig göttlicher Verehrung!

Jungfrau, die du nicht von der Erde kommst,

Jungfrau vom Himmel gesandt.

O, Glanz der Lilien! O, unsere Sonne!

Licht und Glorie nicht nur Frankreichs,

Sondern auch der ganzen Christenheit!"

Alain Cartier (1385-1433)

Chronik Karls VII. (Juli 1429)

 

(Ein Wort für die Kinder)

Wie in der Zeit Johannas von Arc, „il y a grande pitié au royaume de France! Es ist große Erbarmung um das Königreich Frankreich!" Es ist eine kriminelle Propaganda, die versucht, den Glauben an Gott von eurer Seele wegzureißen. Es gibt noch viele Dinge, die in unserem Land schlecht sind: Das christliche und katholische Frankreich stirbt.

„Wer wird Frankreich zu Hilfe eilen? Wer wird uns eine neue Johanna von Arc senden?"

Jeder von euch kann, wenn er will, eine neue Johanna von Arc werden!

Nicht, weil Johanna von Arc gut zu Pferd ritt und ihre Männer einzuüben wusste, rettete sie Frankreich.

Sondern: Weil sie ein demütiges Mädchen war, das an Gott glaubte, das ihn mit ganzer Seele liebte und das bereit war, alles zu machen, was er von ihr verlangen würde. Weil sie - neben Gottes Liebe - eine weitere große Liebe hatte: die Liebe zu Frankreich!

Während sie ihre Schafe hütete, dachte Johanna an das Unglück Frankreichs. Und als ihr die Stimmen sagten: „Geh, Tochter Gottes!", gaben ihr ihre Liebe zu Gott, ihre Liebe zu Frankreich den Mut wegzugehen, ohne zu zögern, alle Hindernisse zu besiegen: Gott wollte es!

Johannas große Waffe war nicht das Schwert, sie hat sich seiner nie bedient: Es war das Gebet.

Als kleine Hirtin auf den Feldern betete sie.

Wenn sie in die Kirche ging, und das tat sie oft, betete sie mit ganzer Seele.

In den Kämpfen, auf ihrem Pferd, zwischen den Schlachten, kniend, betete sie! Und es war vor allem ihr Gebet, das Frankreich rettete!

Ein einziges reines Kind, das Gott und sein Vaterland liebt, ist, wenn es beharrlich betet, das heißt jeden Tag, ohne müde zu werden, mit großem Eifer, in der Lage, Frankreich und noch mehr zu retten!

Mit mehreren Jahrhunderten Vorsprung gehörte Johanna dem Kinderkreuzzug an: Sie setzte - für sich und unsere Soldaten - die Losung des Eucharistischen Kreuzzuges in die Praxis um:

Bete − Kommuniziere − Opfere dich − Sei Apostel!

 

Liebe Pilger, gehen Sie mutig voran! Frankreichs Wege sind durch das Leben der Heiligen geprägt. Unser Ideal folgt diesem Weg. Mögen sich unsere Lieder und Gebete, unsere Arbeiten und Mühen zum Himmel erheben.

Zu Beginn dieser Wallfahrt wenden wir uns der Unbefleckten Jungfrau zu, unserer Lieben Frau, Hüterin des Glaubens. Morgen wird der Rosenkranzkreuzzug zu seinem Ende kommen, der an Ostern (2011) begonnen wurde. Marschieren wir, indem wir zum Himmel unsere Ave Maria rufen, voller Vertrauen. „Bitten wir mit ganzem Herzen um das Eingreifen unserer himmlischen Mutter, damit diese furchtbare Prüfung abgekürzt werde, damit die modernistische Fessel, die die Kirche einengt, zerrissen werde, damit die Autoritäten ihre heiligen Pflichten den Seelen gegenüber wahrnehmen, damit die Kirche ihren geistlichen Glanz und ihre Schönheit wiederfinde, damit die Seelen der ganzen Welt die bekehrende Heilsbotschaft hören und die rettenden Sakramente empfangen können, wenn sie ihren wahren Schafstall wiederfinden." (Bischof Fellay, Brief an Freunde und Wohltäter 78, April 2011)

Heilige Johanna von Arc, Patronin Frankreichs, rette uns, rette unser Land, bitte für uns bei Gott für die heilige Kirche!

„En nom Dieu, bataillons hardiment et Dieu donnera la victoire."

„In Gottes Namen, kämpfen wir furchtlos, und Gott wird den Sieg geben."


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