Stellungnahme zur geplanten Kapellenweihe in Fulda PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 05. Juni 2009 um 10:32 Uhr

Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Kapellenweihe in Fulda wurden von seiten der Diözese Fulda unwahre Anschuldigungen geäußert.

Deshalb sieht sich der Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland, Pater Franz Schmidberger, genötigt die Sachlage zu erklären. Lesen Sie hier die offizielle Stellungnahme.

1. Seit dem Jahre 1979 betreut die Priesterbruderschaft St. Pius X. in Fulda eine Kapelle, welche Katholiken in großer Sorge um die überlieferte heilige Messe und um den katholischen Glauben eingerichtet haben, zunächst in der Heinrichstraße, dann in der Von-Schildeck-Straße.

Zum 10. Juni dieses Jahres muß der bis jetzt angemietete Kapellenraum in der Von-Schildeck-Straße 1a endgültig dem neuen Mieter übergeben werden. So legten wir die Einweihung des neuen Gotteshauses auf dem Budach-Gelände in Horas auf den vorausgehenden Sonntag fest. Das Zusammentreffen mit der Bonifatiuswallfahrt ist also rein zufällig, von Provokation kann keine Rede sein. Wir laden S.E., Bischof Algermissen, ein, an einem der nächsten Sonntage selbst die heilige Messe in der neuen Kapelle im überlieferten Ritus zu feiern und die dortigen Katholiken in ihrem Glauben zu stärken, indem er an den heiligen Bonifatius erinnert, der die Donar-Eiche bei Geismar als Wahrzeichen des alten Heidentums gefällt und aus dem Holz eine kleine Kirche gebaut hat.

2. Am 12. Juni 2008 hat der Distriktobere den Fuldaer Oberhirten, Bischof Algermissen, in einem persönlichen Gespräch um eine Kapelle in der Stadt des heiligen Bonifatius gebeten; eine entschiedene Absage war die Antwort. Er hat auch um ein Entgegenkommen anläßlich der jährlichen Wallfahrt des Distrikts zum Grab des Apostels der Deutschen nachgesucht – auch hier gab es eine Abfuhr. Wir haben also den Dialog gesucht und uns um eine für alle Seiten günstige Lösung bemüht – leider vergeblich.

3. Die Rücknahme des Exkommunikationsdekrets gegen die vier Weihbischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. vom 21. Januar dieses Jahres räumt bei weitem nicht alle Schwierigkeiten aus, ist aber eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme. Auf diesem Weg der vollständigen Normalisierung ist vom Heiligen Stuhl selbstredend nie daran gedacht worden, die Bruderschaft in ihrem täglichen Leben abzuwürgen, wie dies offensichtlich einige deutsche Bischöfe anstreben. Anstatt sich mit unseren Argumenten auseinanderzusetzen, versuchen sie, uns als lästige Mahner gegen Profillosigkeit, Glaubensschwäche und Niedergang auszuschalten. Offensichtlich verkennen sie, welch wertvolle Dienste ihnen die Bruderschaft bei der Re-Missionierung Deutschlands leisten könnte. Ob sie damit nicht gegen die Absichten des Heiligen Vaters, das Wohl der Kirche und letztendlich gegen ihre eigenen Interessen handeln?


Stuttgart, den 5. Juni 2009,
Fest des heiligen Bonifatius

Pater Franz Schmidberger, Distriktoberer


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