Bilder - Abschlussfeier in der Sekundarschule Wil (Schweiz)

„Unser gemeinsames Ziel: der Himmel“

oder: „Ende gut, alles gut!“

Endlich geschafft! Für die zwölf Schülerinnen der 3. Oberstufe der Privatschule Dominik Savio in Wil brach mit dem 7. Juli der Tag des Abschieds von Schule und Internat an. An diesem einschneidenden Tag sollten sie ihre lang ersehnten letzten Zeugnisse in Händen halten. Mit strahlendem Sonnenschein begrüsste der Himmel die emsig umherschwirrende Mädchenschar: Die Schülerinnen der 3. Oberstufe (der Real- und Sekundarstufe) trafen ihre letzten Vorbereitungen für ihr Abschlussfest: Stilvoll dekorierten sie die Tische mit Servietten, Teelichtern, Tischkärtchen und Rosenblüten, alles mit viel Liebe zum Detail, lange geplant und vorbereitet.

Nun konnte das Fest beginnen! Mit einem feierlichen Amt wurde die Abschlussfeier eröffnet. Festlicher Gesang erfüllte die Wiler Dreifaltigkeitskirche. Als Dank an Gott erklangen nun der erwürdige Choral und Lieder, welche die Chorleiterin, Frau Hilber und die Schwestern mit den Schülerinnen der 1.  und 2. Oberstufe einstudiert hatten. Nach der hl. Messe strömten die Besucher und die Schülerschar aus der Kirche hinaus. Alle strahlten, die Kleinen freuten sich über den freien Tag und die Grösseren auf die bevorstehende Feier. Das Bild des Kirchplatzes war für längere Zeit geprägt von lachenden Gesichtern, sich begrüssenden Familien und umherspringenden Kindern. Dann wurde zum Essen geladen. Mit weissen Schürzen standen die Schülerinnen der 2. Oberstufe in der Schulmensa zum Servieren bereit. Streng die Regeln des Bedienens befolgend, die sie bei Schwester Maria Bonaventura im Hauswirtschaftsunterricht gelernt hatten, äugten „die Serviermädchen“ neugierig umher, um keinen der Gäste zu übersehen – und natürlich, um alle Einzelheiten bei dieser „Feier im erlauchten Kreise“ genau mitverfolgen zu können. Und insgeheim malten sie sich schon aus, wie diese Feier bei ihnen selbst, im nächsten Jahr, wohl seinen Ablauf nehmen würde. Ein exquisiter Gang folgte dem Nächsten und schliesslich beim krönenden Abschluss angekommen, wurden unzählige Eistorten aufgetischt, die von den Abgängerinnen selbst hergestellt worden waren. Sie sahen nicht nur einladend aus, sie waren ein echtes Nonplusultra für den Gaumen! Mit vereinten Kräften, wie bei einer Hochzeitstorte, wurden die Torten von den „Konditorinnen“ angeschnitten.

 

„Im Namen Jesu“

Da jetzt die Magenfrage in so überreichem Maße geklärt war, konnte der nächste Programmpunkt in Angriff genommen werden. Hw. Pater Schreiber, der Rektor der Schule, eröffnete in der hergerichteten Turnhalle den Festakt. Als „erster“ Höhepunkt begann die Vorführung des erbaulichen Theaterstücks „Im Namen Jesu“. Hier sieht man die beiden Abschlussklassen selbst auf der Bühne stehen. Ein Mädchen namens Caroline verlässt die Klosterschule der Vinzentinerinnen und tritt ihre erste Stelle an. Beim Abschied von den Schwestern äussert Caroline ihre Furcht vor den bevorstehenden Versuchungen in der Welt. Sie wolle viel lieber ihr Leben Gott schenken. Doch die erfahrene Oberin macht ihr Mut und gibt ihr zu verstehen, dass sie erst die Sonnen- und Schattenseiten der Welt kennen lernen müsse, bevor sie sich mit Gewissheit dem Ordensleben widmen könne. „Im Namen Jesu“ schickt die Oberin das junge Mädchen in die Welt hinaus. Bald bieten sich ihr viele Gelegenheiten ihre Charakterstärke und Treue zum Glauben zu erproben. Caroline tritt bei einer Baronin als Zimmermädchen in den Dienst. Hier trifft sie auf Xaver, einen Diener, der dreist versucht das Mädchen für sich zu gewinnen, um aus dieser Verbindung Profit herauszuschlagen. Caroline jedoch durchschaut seine unredlichen Absichten. Die Ereignisse überschlagen sich. Allerhand Intrigen und Nachstellungen warten auf die junge Bedienstete, als sich auch bald die Köchin Kathinka als Scheinfreundin und Geliebte von Xaver entpuppt. „Im Namen Jesu“ erduldet Caroline alles Leid. Schliesslich, nach vielen erlebnisreichen Jahren klopft Caroline an der Klosterpforte an und bittet um ihre Aufnahme.

Nach diesem beeindruckenden Stück präsentierten die Schülerinnen Photos von ihrer Abschlussfahrt. Auf der Leinwand konnte man rodelnde und bergsteigende Mädchen sehen, viele Details mit originellen Bemerkungen versehen. Dann folgte die Schnitzelbank, die in diesem Jahr von den Schülerinnen der 1. Oberstufe gespielt wurde. Hierbei kamen lustige Anekdoten der Abschlussklassen aus Internat und Schule ans Licht.

Nicht stehen bleiben, sondern Christus in die Welt tragen

Nun stieg noch einmal die Spannung, bevor sie bei der Zeugnisübergabe den Höhepunkt erreichen sollte. Jennifer Dietrich hielt stellvertretend für ihren Jahrgang die traditionelle Abschlussrede. Sie drückte ihre Dankbarkeit aus, auf der Dominik Savio Schule gewesen zu sein und sagte, nun sei der Tag gekommen, das behütete Nest zu verlassen und die ersten Flugversuche zu unternehmen. Sie hob hervor, die geschützte Umgebung habe nicht nur vor Gefahren bewahrt, sondern auch auf die bevorstehende Zeit vorbereitet. Am Ende der Rede blickte sie zuversichtlich in die Zukunft:

„Mit gutem Beispiel, viel Freude, Mut und Fröhlichkeit wollen wir uns nun in unseren neuen Lebensabschnitt begeben. Und vor allem eines nicht aus den Augen verlieren: unser gemeinsames Ziel, den Himmel!

Startklar für das Berufsleben

Schließlich ist es soweit! Feierlich werden die Schulzeugnisse überreicht. Auf der Bühne stehen strahlende junge Damen, die mit Stolz das Ergebnis ihrer Bemühungen in Händen halten. Man erfährt über die Berufsziele der Einzelnen und freut sich, dass alle mit Beendigung der Schulzeit eine Stelle oder Anschlussmöglichkeit gefunden haben.

Nachdem nun alle zwölf ihre Zeugnisse erhalten hatten, brachte die 3. Oberstufe ihre Dankbarkeit zum Ausdruck, indem sie die Erwachsenen des Hauses, die an ihrer Schulzeit mitgewirkt hatte, liebevoll mit einem Geschenk bedachten.

Zum Schluss trat noch einmal der Oberstufenchor mit Frau Hilber in Aktion und Hw. Pater Schreiber lud die Schülerinnen und Gäste bei seinem Schlusswort ein, im Anschluss in die Kirche zu gehen, um an der feierlichen Erneuerung des Taufgelübdes teilzunehmen. Mit brennenden Taufkerzen in den Händen gelobten die Mädchen ihrem Taufgelübde treu zu beleiben.

Alles Entscheidende hatten die Schülerinnen nun im Gepäck: das letzte Zeugnis sowie all das, was ihnen in Schule und Internat vermittelt wurde, und noch mehr: das erneuerte Versprechen, den Glauben zu leben. Mit diesem Rüstzeug ausgestattet, konnte Hw. Pater Rektor die ihm anvertrauten Schülerinnen wohlgemut in den neuen Lebensabschnitt entlassen.

Nach diesem erhebenden Abschluss in der Kirche, wartete erneut ein gemütliches Zusammensein. Wohl keiner der Gäste ließ sich die Möglichkeit entgehen noch einmal von den hervorragenden Torten zu probieren. Eltern und Lehrer saßen in angeregtem Gespräch zusammen, die letzten Klassenfotos wurden geschossen. Doch dann kam für die Mädchen der schwerste Teil: es hieß Abschied nehmen von allen, die ihnen in den vergangenen Jahren ans Herz gewachsen waren und somit zu einer „zweiten Heimat“ geworden sind.

Allen, die an dem Gelingen dieses „rundum gelungenen“ Festes mitgewirkt haben, einen herzlichen Dank und euch, liebe Abgängerinnen des Jahrgangs 2011, Gottes Segen auf eurem Lebensweg! Möget Ihr immer Euer gemeinsames Ziel: „den Himmel“ fest vor Augen haben!

 

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