Kommuniqué des Generalhauses der Priesterbruderschaft St. Pius X. PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 19:21 Uhr

logo fsspxKommuniqué des Generalhauses der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Am Mittwoch, dem 13. Juni 2012, wurde der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, begleitet vom ersten Assistenten, Pater Niklaus Pfluger, von Kardinal William Levada, dem Präfekten der Glaubenskongregation, empfangen, welcher ihm anlässlich dieses Treffens die Einschätzung seines Dikasteriums über die „Déclaration doctrinale" [Glaubenserklärung] übergeben hat.

Diese Glaubenserklärung wurde am 15. April 2012 von der Bruderschaft als Antwort auf die „lehrmäßige Präambel" eingereicht, welche ihrerseits am 14. September 2011 von der Glaubenskongregation der Bruderschaft vorgelegt worden war.

Im Laufe dieses Treffens hat sich Bischof Fellay die Erklärungen und Hinweise von Kardinal Levada angehört, dem er die Situation der Priesterbruderschaft St. Pius X. vorgestellt hat. Er legte die Schwierigkeiten in Glaubensfragen dar, welche das II. Vatikanum und der Novus Ordo Missae [Die Neue Messordnung] verursachen. Der Wille nach weitergehenden Klärungen könnte in eine neue Reihe von Gesprächen münden.

Am Ende des langen, mehr als zwei Stunden dauernden Gespräches hat Bischof Fellay ein schriftliches Konzept erhalten, welches für den Fall einer möglichen kirchenrechtlichen Anerkennung der Priesterbruderschaft St. Pius X. eine Personalprälatur vorschlägt

Im Lauf des Treffens wurde die Frage nach der Situation der drei weiteren Bischöfe der Bruderschaft nicht erörtert.

Anlässlich dieser Zusammenkunft wurde der Wunsch ausgedrückt, das Gespräch fortzuführen. Dies wird es möglich machen, zu einer Lösung für das Wohl der Kirche und der Seelen zu kommen.

Menzingen, 14. Juni 2012

Quelle: Original französisch auf  www.dici.org


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