Poltical Correctness PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 12:03 Uhr

Die Medien werden zu Recht als die 4. Macht im Staat bezeichnet. Über allen  Aussagen in Presse oder Rundfunk schwebt ein Damokles-Schwert. Unsichtbar steht es im Raum, keiner weiß, wer es ganau vorgibt, und dennoch ist es omnipräsent: Die political correctness. Jeder Artikel, jede Fernsehsendung, jedes Radio-Feature hat eines zu sein: Politisch korrekt. Vor kurzem wurde im "Tagesspiegel" folgender Artikel veröffentlicht: "Wie man politisch korrekt berichtet". Der lesenswerte Artikel hat 10 Punkte:

Horrortrip einer Schulklasse im ICE, Bespitzelung in der DDR, Mordanschläge islamischer Fundamentalisten. Wie man politisch korrekt über diese Themen berichtet.

Erstens: Wenn du über den Horrortrip einer Schulklasse schreibst, die in einem ICE unterwegs war, in dem die Klimaanlage nicht funktionierte, dann vergiss nicht zu erwähnen, dass die Bundesbahn täglich etwa 1400 Züge auf die Reise schickt, von denen nur ganz wenige wegen „technischer Störungen“ das Ziel nicht erreichen.

Zweitens: Wenn du über „Ehrenmorde“, Selbstmord- oder Mordanschläge islamischer Fundamentalisten schreibst, dann vergiss nicht zu erwähnen, dass 99,9 Prozent aller Muslime friedlich sind und Gewalt verabscheuen. Und falls du dann die Frage stellst, warum 99,9 Prozent mit den 0,1 Prozent, die ein wenig gewalttätig sind, nicht selber fertig werden, dann wundere dich nicht, wenn du als „islamophob“ bezeichnet wirst.

Drittens: Wenn du über die Aktivitäten der Stasi schreibst, über das Aushorchen von Familienangehörigen, Nachbarn, Kollegen am Arbeits- und Sportplatz, dann vergiss nicht zu erwähnen, dass man auch in der DDR „ganz normal“ leben konnte und dass es auch im Westen Denunzianten gibt, die dich wegen Parkens im Halteverbot bei der Polizei anzeigen.

Viertens: Wenn du über den Missbrauch von Sozialleistungen schreibst, über Arbeitsverweigerer, die ihre Wohnung nur verlassen, um sich die Stütze abzuholen, und über Sozialarbeiter, die einen Maserati als Dienstwagen fahren, dann vergiss nicht zu erwähnen, dass die meisten Sozialhilfeempfänger sehr gerne arbeiten würden und dass fast alle Sozialarbeiter Idealisten sind, die schlecht bezahlt werden.

Fünftens: Wenn du über einen Mann schreibst, der in der U-Bahn von Jugendlichen zusammengeschlagen wurde, dann vergiss nicht zu erwähnen, er habe die Tat möglicherweise durch sein Verhalten provoziert, weil er die Jugendlichen mit einem Hinweis auf das Rauchverbot herausgefordert hatte, ohne zu bedenken, dass sie aus einem ganz anderen Kulturkreis stammen und tagtäglich gegängelt werden.

Sechstens: Wenn du über alleinerziehende Mütter schreibst, die die Übersicht sowohl über die Zahl ihrer Kinder wie der Kindsväter verloren haben, dann vergiss nicht zu erwähnen, dass sie unverschuldet in eine solche Situation geraten sind, weil der Staat es versäumt hat, sie rechtzeitig über Empfängnisverhütung und Geburtenkontrolle aufzuklären.

Siebtens: Wenn du über Steinigungen von Ehebrecherinnen im Iran und öffentliche Hinrichtungen in Saudi-Arabien schreibst, dann vergiss nicht zu erwähnen, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass in Europa Hexen verbrannt und Todesurteile öffentlich vollzogen wurden.

Achtens: Wenn du über die Zustände in Afrika schreibst, wie Milliarden an Entwicklungshilfe dazu benutzt werden, korrupte Regime am Leben zu erhalten, dann vergiss nicht zu erwähnen, dass dies die späten Folgen des Kolonialismus sind. Und dass wir uns deswegen mit Kritik zurückhalten und erst einmal vor der eigenen Tür kehren sollten.

Neuntens: Wenn du über die Hamas schreibst, wie sie mit ihren politischen Gegnern verfährt, die eigene Bevölkerung unterdrückt, „Verräter“ hinrichtet und vom Iran ferngesteuert wird, dann vergiss nicht, darauf hinzuweisen, dass sie in „demokratischen Wahlen“ an die Macht gekommen ist.

Zehntens: Und wenn du durch eine Verkettung unglücklicher Umstände im Jemen entführt oder von einer Al-Qaida-Gruppe als Geisel genommen werden solltest, dann denk daran, dass auch anderen Menschen Unrecht geschieht und besteh nicht darauf, von der Bundesregierung freigekauft zu werden.

Der Artikel stammt von Henryk M. Broder. Der Autor, der sicher nicht seiner Weltanschauung wegen als Vorbild gelten wird, arbeitet als Reporter beim „Spiegel“, Blogger bei der "Achse des Guten" und schreibt regelmäßig für den Tagesspiegel.

Die Liste liese sich beliebig weiterführen: Wenn Du über die Piusbruderschaft schreibst, vergiss nicht zu erwähnen, dass Bischof Williamson, ein Piusbruder, den Holocaust gleugnet hat, dass die Piusbruderschaft einen diktatorischen Gottesstaat à la Taliban anstrebt und dass sie wahrscheinlich verfassungsfeindlich, frauenfeindlich, anti-islamistisch und vor allem diskriminierend gegen die Vertreter der widernatürlichen Sünde ist.

Wenn Du über die katholische Kirche schreibst, dann vergiss nicht zu erwähnen, das die Kirche im Grunde an allem Schuld ist: An der Hexenverbrennung, an den Kreuzzügen, an der Unterdrückung der Indios, an der Unterdrückung der Andersgläubigen, an der Unterdrückung der Wissenschaften, an der Unterdrückung der Frau, an der Unterdrückung der Sexualität, an jeglicher Form von Unterdrückung, die es überhaupt nur geben kann.

Und so weiter...






 
 
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