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Preisgekröntes Buch über II. Vatikanum in deutscher Übersetzung angekündigt
Der römische Historiker und Publizist Roberto de Mattei bekommt für sein Buch „Das Zweite Vatikanische Konzil – eine bislang ungeschriebene Geschichte“ den bedeutenden italienischen Historikerpreis „Premio Acqui Storia“.
Der 1968 gestiftete Preis und steht unter dem Patronat des italienischen Präsidenten.
Prof. Roberto de Mattei, einer der bekanntesten traditionstreuen Publizisten Italiens, hat mit seiner präzise geschriebenen Konzilsgeschichte eine breite Diskussion über das II. Vatikanum angestoßen.
Roberto de Mattei (geb. 1948) unterrichtet Geschichte des Christentums an der Università Europea di Roma.
Er ist Vizepräsident des italienischen Consiglio Nazionale delle Ricerche (Nationaler Forschungsrat).
Mit seiner Meinung hält De Mattei nicht hinter dem Berg. Nach der Meinung des Autors war das jüngste Pastoralkonzil „eine der größten Heimsuchungen – wenn nicht die größte – der Kirchengeschichte“.
Der Preis Aqui wird für die Darstellungsweise vergeben, ist kein Preis über den Inhalt. Der sich als „Fortschrittlicher“ verstehende Präsident der Jury des Preiskomitees, Prof. Guido Pescosolido, war über die Auszeichnung de Matteis so erbost, dass er als Präsident zurücktrat.
Die deutsche Übersetzung des Buches von de Mattei erscheint in wenigen Wochen in der „Edition Kirchliche Umschau“. Vormerkungen nimmt die Sarto-Verlagsbuchhandlung entgegen.
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Tel.-Nr.: 08234/ 959 72-0
Fax-Nr.: 08234/ 959 72-20
Aus der Buchankündigung der Kirchlichen Umschau:
„Das II. Vatikanum – das einundzwanzigste Ökumenische Konzil in der Geschichte der Kirche – wurde von Papst Johannes XXIII. am 11. Oktober 1962 eröffnet und von Papst Paul VI. am 8. Dezember 1965 beendet.
Im Gegensatz zu dem von vielen Zeitgenossen erhofften „Frühling“ oder einem „neuem Pfingsten“ geriet die Kirche, wie Paul VI. und seine Nachfolger anerkennen mussten, nach diesem Ereignis in eine Periode der Krise.
Im Unterschied zu den vorangegangenen Konzilien stellt das II. Vatikanum die Historiker vor ein neues Problem. Das Fehlen dogmatischer Definitionen hat unvermeidlich die Diskussion über die Natur der beschlossenen sechzehn Dokumente und über die Art und Weise ihrer Umsetzung in der sog. „Nachkonzilszeit“ eröffnet. Das Problem des Verhältnisses zwischen Konzil und „nachkonziliarer Epoche“ bildet daher den Kern einer aktuellen hermeneutischen Debatte. Wie ist das Verhältnis von Tradition und Konzilstext? Roberto de Mattei meldet sich als Historiker zu Wort. Aus dem Versuch der Rekonstruktion der Kirchenversammlung, ihrer Wurzeln und ihrer Konsequenzen ist diese kleine, aber „bislang ungeschriebene“ Geschichte des II. Vatikanums entstanden“.
Die Zeitschrift „Kirchliche Umschau – Die Ewige Stadt und der katholische Erdkreis“ erscheint monatlich. Ein Probeexemplar kann kostenlos angefordert werden.
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