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Der neue Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Müller, hat sich am Samstag gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" bezüglich der Beziehungen zur Piusbruderschaft geäußert.
Wenn man seine Sicht der Dinge hört, wird klar, dass die Aussichten für einen glücklichen Abschluss der Gespräche in immer weitere Ferne rücken.
(Bild: Der Papst und Erzbischof Müller – Wer hat den größeren Einfluss auf die Verhandlungen?)
Erzbischof Müller zu Piusbrüdern: Konzil ist verbindlich
München (KNA) Der Leiter der römischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, hat das Zweite Vatikanische Konzil als verbindlich für eine eventuelle Einigung mit der ultrakonservativen Piusbruderschaft erklärt.
Die Aussagen des Konzils zu Religionsfreiheit, Judentum und Menschenrechten hätten „dogmatische Implikationen", sagte Müller der „Süddeutschen Zeitung" (Samstag).
„Die kann man nicht ablehnen, ohne den katholischen Glauben zu beeinträchtigen."
Die Haltung Roms gegenüber den Traditionalisten sei eindeutig. „Wir müssen abwarten, welche offizielle Erklärung von der Bruderschaft kommt", so der Erzbischof.
Er wies Darstellungen der Piusbrüder zurück, wonach Papst Benedikt XVI. sich gerne mit ihnen einigen würde, die Glaubenskongregation jedoch dagegen sei. Das habe „mit der Wirklichkeit nichts zu tun".
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