Theologe: Papst will Schwelle für Piusbruderschaft absenken PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 25. April 2012 um 18:06 Uhr

Klaus Mueller_2008Münster (KNA/pius.info) Der Münsteraner Theologe Klaus Müller (Bild) hat den Brief von Papst Benedikt XVI. zur Verwendung der ursprünglichen Worte Jesu im Gottesdienst kritisiert.

„Der Papst will die Schwelle für die Piusbruderschaft und andere weiter absenken, die die Änderung der Einsetzungsformel in der Messe schon lange fordern", erklärte der Professor für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie am Mittwoch in Münster.

Papst Benedikt XVI. hatte in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben die deutschen Bischöfe aufgefordert, dafür zu sorgen, dass bei Messfeiern wieder die Originalworte Jesu gesprochen werden.

In der sogenannten Einsetzungsformel müsse es künftig gemäß dem Urtext heißen: „mein Blut, das für Euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden". Denn die seit der Liturgiereform von 1970 übliche Formel „für Euch und für alle" sei eine interpretierende Übersetzung.

Nach Müllers Meinung spricht der Papst zwar davon, zur Texttreue zurückkehren zu wollen. Tatsächlich gehe es aber um einen politischen Schritt, mutmaßt der Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.

Weiter warf Müller die Frage auf, woher der Papst wisse, ob nicht auch schon die Evangelisten die Aussagen Jesu interpretiert hätten. Sie hätten den aramäischen Wortlaut nicht gehört.

Klaus Müller (* 23. Juni 1955 in Regensburg) ist Priester und Professor für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie sowie Direktor des Seminars für Philosophische Grundfragen der Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.

Als maßgeblich Beteiligter am Theologen-Memorandum von 2011 "Ein notwendiger Aufbruch"  gilt er als besonders progessiv.

Müller bezeichnete das Memorandum, das unter anderem die Aufhebung des Zölibats und das Frauenpriestertum fordert, als einen "Aufschrei" und ermutigte seine Studenten, das kircheninterne Zerstörungswerk weiterzuführen: "Sie dürfen dabei Ihren Professorinnen und Professoren an dieser Fakultät vertrauen, denn keine und keiner von ihnen – dafür verbürge ich mich – muss sich den Vorwurf mangelnder Kirchlichkeit gefallen lassen. Von niemandem!"

 

 

 


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