Neuer Seliger mit Beziehung zur Bruderschaft PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 09. Juni 2012 um 14:43 Uhr

Am 4. Juni 2012 wurde im französischen Besançon im Auftrag des Papstes der französische Dominikaner Jean-Joseph Lataste (1832-1869) in das Buch der Seligen eingetragen.

Der Sohn des hl. Dominikus war ein großer Beter, ein Freund der Armen und ein Apostel der göttlichen Barmherzigkeit.

Der Liebhaber der Observanzen und Traditionen seines Ordens begründete die Kongregation der Dominikanerinnen von Bethanien, die aus seinen Erfahrungen als Seelsorger im Zuchthaus entstand. Viele der Frauen, die durch die sozialen Umstände in die Kriminalität abgerutscht waren, bekehrten sich durch den Seligen im Gefängnis. Aus diesen Büßerinnen bildete er nach ihrer Entlassung eine neue Kongregation von Ordensfrauen.

 

Den Namen Bethanien wählte der Selige, weil hier Maria (Magdalena) und Marta zusammenlebten (Lukas 10, 38-42): „Auf ihrer Wanderung kehrte er in einem Dorf ein. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. Sie hatte eine Schwester, mit Namen Maria. Die setzte sich zu Füßen des Herrn und lauschte seinen Worten. Marta aber war mit der Bedienung völlig in Anspruch genommen. Sie trat hinzu und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, daß meine Schwester mir allein die Bedienung überläßt? Sag ihr doch, sie solle mir helfen. Der Herr entgegnete ihr: Marta, Marta, du sorgst und kümmerst dich um gar viele Dinge. Nur eines aber ist notwendig. Maria hat sich fürwahr den besten Teil erwählt. Er wird ihr nicht genommen werden.“

1868 erkrankte er schwer und starb am 10. März 1869 mit nur 36 Jahren.

Es gibt eine Beziehung des neuen Seligen zur Bruderschaft: Der Dominikaner begann sein Ordensleben im Kloster seines Ordens im mittelalterlichen Städtchen Flavigny-sur Ozerain im französischen Burgund. Heute ist dieses ehemalige Noviziat der Predigerbrüder ein Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Pius X.  Noch heute weisen die Gräber vieler Dominikaner im Seminargarten auf die glorreiche Vergangenheit des Gebäudes, dessen geistliche, liturgische und theologische Tradition von den Seminaristen der Bruderschaft treu und ungeschmälert fortgeführt wird.

Mögen durch die Fürsprache von Pater Lataste auch in Deutschland viele junge Menschen ihre Berufung zum dominikanischen Leben entdecken, genau so – und nicht anders – wie es der neue Selige vorgelebt hat.

Junge Damen, die sich für ein traditionstreues Ordensleben interessieren, können sich in deutscher Sprache wenden an:

Kontemplative Dominikanerinnen (II. Orden)

Monastère Saint-Joseph
10, avenue Jeanne-de-Laval
49240 Avrillé
Frankreich

Schuldominikanerinnen (III. Orden)

Dominikanerinnen von Brignoles

Saint-Pré
La Celle
83170 Brignoles
Frankreich

Dominikanerinnen von Fanjeaux

St-Dominique du Cammazou
B.P. 10
11270 Fanjeaux
Frankreich

http://www.youtube.com/watch?v=779UPy_SC88&feature=player_embedded

Aufnahmen von einer Wallfahrt der Kongregation mit ihren Schülerinnen nach Lourdes

Dominikanerinnen von Wanganui

Saint Dominic's Convent
76, Alma Road
Wanganui
Neuseeland


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