Requiem für verstorbenen Markgrafen von Meißen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 26. Juli 2012 um 12:12 Uhr

markgraf(pius.info/Dresden) Der Enkel des letzten sächsischen Königs Friedrich August III., Markgraf Maria Emanuel von Meißen, Herzog zu Sachsen wurde von Gott in die Ewigkeit zu sich heimgerufen. Er starb am Montag im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in La Tour de Peitz in der Schweiz, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten der Kirche.

Markgraf Maria Emanuel war Träger zahlreicher Auszeichnungen und gehörte als Träger des Großkreuzes dem souveränen Malteserorden sowie als Ritter dem Orden vom Goldenen Vlies an. Er hinterlässt seine Gemahlin, Anastasia-Louise Markgräfin von Meißen.

Chef des Hauses Wettin soll nun Alexander Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen werden, der in Deutschland und Mexico lebt. Die Beisetzung des Verstorbenen wird in der neuen sächsischen Königskapelle in Imst-Brennbichl im Tiroler Oberland in Österreich im engsten Familienkreis stattfinden. Sie liegt auf der traditionsreichen Pilgerroute nach Santiago de Compostela, wo sich das Grab des heiligen Apostels Jacobus befindet.

Markgraf Maria Emanuel war mit seiner Heimat Sachsen treu verbunden und besuchte die Residenzstadt des Hauses Wettin, Dresden, so oft es ihm seine Gesundheit erlaubte. Dabei ließ er regelmäßig für seine Verwandten eine heilige Messe im tridentinischen Ritus feiern und besuchte ihre Grabstätten, die sich unmittelbar in der Katholische Hofkirche in der Wettiner Gruft befinden.

49 Mitglieder der albertinischen Linie des Hauses Wettin sowie deren Ehepartner und Kinder fanden hier ihre letzte Ruhestätte, unter anderem die Könige von Sachsen, Friedrich August I., Friedrich August II., Albert von Sachsen und schließlich Friedrich August III., der Großvater des Verstorbenen.

Maria Emanuel war ein großer Freund und Förderer der überlieferten Liturgie und Tradition der Kirche. Er trug durch sein Beispiel und Engagement auch dazu bei, dass in seiner Heimat die Tradition wieder Wurzeln fassen und an verschiedenen Orten die heilige Messe in der überlieferten Form gefeiert werden konnte.

Seit dem Jahr 2006 gibt es auch eine kleine Kapelle der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Dresden, und ihre Gläubigen wissen sich in Dank dem Markgrafen Maria Emanuel von Meißen verbunden.

Die Dresdner werden des Verstorbenen im Gebet und in der heiligen Messe gedenken. Am Samstag, dem 28.07.2012, findet um 7 Uhr ein Requiem für den Verstorbenen in der Kapelle Maria Rosenkranzkönigin in der Kesselsdorfer Straße statt.

Der Distriktobere von Deutschland, Pater Franz Schmidberger, wird am Freitag, dem 27. Juli, in Montreux (Schweiz) das Requiem für den verstorbenen Markgrafen zelebrieren (9.30 Uhr). In der Kapelle der Piusbruderschaft "Unsere Liebe Frau von Lepanto" von Montreux besuchte Maria Emanuel mit seiner Gemahlin regelmäßig das heilige Messopfer im überlieferten, katholischen Ritus.

R.I.P.


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