Kampf um Orléans – Bericht über die Chartres-Wallfahrt 2012 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 31. Mai 2012 um 18:30 Uhr

Johanna von OrleansSo wie die heilige Jeanne d’Arc 1429 um Orléans gekämpft hat, so musste auch die Wallfahrtsleitung im Vorfeld mit den unkooperativen und widerspenstigen Behörden der Stadt Orléans um die Durchführung der Wallfahrt ringen.

Nach zähen Verhandlungen wurde der feierliche Einzug in die Innenstadt auf einen freien Platz neben der Kathedrale genehmigt.

Aber ca. zwei Wochen vor der Wallfahrt wurde die Genehmigung zurückgezogen, und alle Planungen waren über den Haufen geworfen.

Aber die Wallfahrtsleitung hat dem Vorbild Johannas und dem Motto der Wallfahrt folgend „...Und Gott wird den Sieg geben!“ weiter gekämpft und letztendlich einen würdigen Platz bei der Halbinsel Charlemagne (Karl der Große) am Ufer der Loire vor den Toren der Stadt erhalten.

Da Johanna damals auch um die Stadt herum kämpfen musste, um die Belagerung durch die Engländer zu beenden, war der Ort dann doch symbolisch sehr passend.

Doch gestartet wurde die Wallfahrt zunächst wie üblich an der Kathedrale in Chartres am Samstag mit der Eröffnungsmesse, in der Pater Rousseau über das Wallfahrtsmotto und Johanna predigte und dabei einige Kernaussagen der Heiligen anführte:

  • „Gott als Erstem dienen!“
  • „Sein Gewissen kann man nie zuviel reinigen!“
  • „Es ist die Sünde, die den Krieg verlieren lässt!“

Er schließt daraus, dass das Heil der Nationen von der Reinheit der Gewissen kommt und dass wir nur mit Gottes Hilfe, aber auch gepaart mit unserem eifrigen Einsatz den Sieg erringen.

Er vergleicht Johanna mit dem Erzbischof Lefebvre. Beide haben den Katholizismus gerettet. Die von Johanna vertriebenen Engländer fielen später zum Protestantismus ab und der Modernismus hat die Lehre und Messe in der katholischen Kirche mit dem Protestantismus verwässert. Dennoch wurden beide Retter von Kirchenmännern verurteilt.

Zwei australische PilgerBei warmem Frühsommerwetter marschierten die ca. 3.500 Pilger dann die 40 km zum ersten Nachtlager mit Gebet, Gesang, Beichte und dem Austausch im persönlichen Gespräch.

Aus Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz nahmen ca. 300 Erwachsene und Jugendliche und 65 Kinder teil, die mit sieben Bussen und ein paar Autos anreisten.

Dieses Jahr wurde erfolgreich eine eigene Gruppe der Pfadfinder mit eigenem Programm als Chapitre von den Deutschen gebildet und zog manche Jugendliche, aber auch Ältere an.

Am zweiten Tag stand auch Bischof Fellay am Wegrand und wechselte mit vielen Pilgern einige Worte. Am späten Nachmittag zelebrierte er das Pontifikalamt in Villepreux und hielt die Festpredigt.

Im Nachtlager von Villepreux setzten sich die Pilger abends in gemütlicher Runde bei Gitarrenmusik der Pfadfindern zusammen, um den Tag ausklingen zu lassen.

Am Pfingstmontag begann das abgewandelte Programm für dieses Jubiläumsjahr. Busse fuhren die Pilger 15 km östlich von Orléans an das Ufer der Loire und der Pilgerzug lief immer an der Loire entlang durch malerische Dörfer Richtung Orleans.

Einige Kilometer vor der Stadt wurde der Pilgerzug in eine Prozession inklusive einer Musikkapelle gewandelt und zog an der Stadtgrenze vorbei über die Loire-Brücke, mit der Kathedrale im Blick zur Messwiese.

Prozession über die Brücke vor Orléans

Es war ein feierliches Bild und zog die Aufmerksamkeit vieler Passanten auf sich. Helfer teilten am Rand der Prozession Informationsblätter über die Wallfahrt aus und beantworteten die Fragen der Passanten.

6.500 bis 7.000 Gläubige nahmen an der Abschlussmesse teil. Sie wurden u.a. vom Distriktoberen von England, Father Morgan, und dem Distriktoberen von Frankreich als levitiertes Amt gelesen.

Körperlich ermattet, aber in der Seele erfrischt und neu begeistert für den katholischen Glauben durch die betrachteten Ideale der heiligen Johanna fuhren die Pilger nach Deutschland zurück und sagten zueinander:

„Dann auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Chartres!“.

Predigt von Bischof Fellay in Villepreux


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