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Donnerstag, den 31. Mai 2012 um 08:31 Uhr

 luetz3Im Herbst erscheint das neue Buch „Bluff!“ von Manfred Lütz (58). Der Kölner Arzt und Theologe geht darin der Frage nach Schein und Sein in der modernen Gesellschaft auf den Grund. Dabei attestiert Lütz  auch Teilen der katholischen Kirche in Deutschland ein gestörtes Verhältnis zur Realität.

Besonders interessant war die letzte Frage des KNA-Interviews vom 27. Mai:

KNA: Gibt es für Sie eine Grenze des Katholischen - Stichwort Piusbrüder? 

Lütz: Ich habe überhaupt nicht die Befugnis zu sagen, wo das Katholische aufhört. Ich gehöre auch nicht zu denen, die wissen, was Jesus heute sagen würde. Über das Katholische befindet letztlich nur der Papst. Und der verhält sich bekanntlich wenig exkommunikatorisch. Für mich ist das durchaus eine Form von Liberalität.

Während also Freidenker wie Hans Küng, die sich stets als die "Vorreiter des liberalen Christentums" sahen, jetzt in längst überwunden geglaubte Kategorien der Drohbotschaft zurückfallen (Siehe Beitrag pius.info: Küng nennt Papst Schismatiker) und dem Papst mit Ausschluss, Schisma und Exkommunikation drohen, stellt sich der Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln hinter den Kurs des Papstes. Interessante Entwicklungen, die man heutzutage erleben kann.

 

 


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