Erfolgreicher 5. Civitas-Kongreß in Stuttgart beendet PDF Drucken E-Mail
Montag, den 07. Mai 2012 um 20:22 Uhr

civkong intro
„Unter dem Banner des heiligsten Herzens Jesu“ war das Thema des diesjährigen Kongresses des Civitas-Instituts, der diesmal in Stuttgart stattfand.

Die ersten Teilnehmer waren am Freitag, 04. Mai, angereist. Am Freitagabend begann eine gehaltvolle Reihe von Vorträgen und Gesprächen mit der Predigt des hochwürdigen Herrn Pater Schmidberger, welcher der geistliche Beirat des Instituts ist.

Die Predigt führte in die Herz-Jesu-Verehrung nach der Lehre der Päpste ein.

Der Samstag stand ganz im Zeichen konzentrierter Arbeit: Untertitel der Veranstaltung war „Die Verteidigung der Christenheit“. Die Predigt im gesungenen Amt am Morgen und vier intensive Vorträge vor gut besetztem Prioratssal beleuchteten das Thema aus historischer und theologischer Sicht.

Pater Andreas Steiner trug über den katholischen Freiheitskämpfer Tirols, Andreas Hofer (1767-1810), vor. Dabei arbeitete er insbesondere den starken religiösen Hintergrund Hofers heraus: die Kraft zum Kampf gegen die übermächtige französische Armee fand Hofer in seinem großen Glauben, seiner Verehrung des Herzens Jesu und seiner Treue zu seinem weltlichen Herrn, dem Kaiser. Auch die aus den Zwängen der Umstände folgende „Untreue“ des Kaisers und die bittere Lage seiner Frau, seiner Kinder konnte er nur vor diesem katholischen Hintergrund ertragen.

Der bekannte Vatikanist Ulrich Nersinger war u.a. maßgeblich an der Verfilmung von „Gottes mächtige Dienerin“, der Geschichte von Sr. Pascalina Lehnert, beteiligt – die Haushälterin und Sekretärin Papst Pius XII. wurde im ARD-Film von der Schauspielerin Christine Neubauer dargestellt. Nersinger sprach über „Schlüssel-Soldaten“ - Der selige Pius IX. und die Verteidigung der päpstlichen Freiheit. Seine ungeheuer große Detailkenntnis, geordnet und packend dargeboten, beeindruckte die Zuhörer sehr, und als er nach seinem (gefühlt kurzen) Vortrag versicherte, noch doppelt so lange sprechen zu können, glaubten ihm die Teilnehmer unbesehen.

Unter dem Titel „Maria hilf! - Die Gottesmutter und die Bedrohung des Abendlandes" bot Pater Thomas Jentzsch einen geschichtlichen Überblick über verschiedene Etappen der Bedrohung von außen, welche mit der eindeutigen Hilfe der Gottesmutter immer wieder abgewendet werden konnten, selbst wenn die Kräfte des Abendlandes den Angreifern zahlenmäßig unterlegen waren.

Mit wissenschaftlicher Akribie zeigte Dr. Heinz-Lothar Barth die Entwicklung der christlichen Lehre hinsichtlich der Verteidigung auch mit Gewalt auf. Je nach den geschichtlichen, gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten wurde diese Lehre entfaltet, ohne im Kern verändert zu werden.

Der Abend diente unter dem Motto „Civitas-Institut im Dialog“ dem vertieften Kennenlernen der Kongressteilnehmer und dem Knüpfen neuer Kontakte.

Während des sonntäglichen Hochamtes predigte Pater Schmidberger über Pater Franz von Paula Vallet und die Früchte der Exerzitienbewegung im 20. Jahrhundert. Eine dieser Früchte führt über verschiedene Wege zur Gründung der Priesterbruderschaft St. Pius X. durch Erzbischof Marcel Lefebvre.

Einen abschließenden Höhepunkt der Vortragsreihe bildete der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Josef J. Schmid über „Das hl. Herz Jesu in Frankreich. Von monarchischer Identität zum nationalen Symbol“. In einer groß angelegten Schau über die Jahrhunderte beschrieb er anschaulich den „Sonderweg“ der französischen Monarchie, ihr Selbstverständnis und ihren Anspruch, „damit man versteht, warum die Franzosen so sind, wie sie sind“. Wie sehr auch hier Geschichte und Herz-Jesu-Verehrung verbunden sind, zeigte er an den wichtigsten Etappen der französischen Geschichte bis ins 20. Jahrhundert hinein auf.

Nach der Weihe des Instituts an das heiligste Herz Jesu trennten sich die Kongressteilnehmer nach einem intensiven und bereichernden Wochenende. Die Mitarbeiter des Civitas-Instituts sind bereits in erste Planungen für den kommenden Civitas-Kongreß eingetreten.


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