Jüdischer Rabbiner verteidigt das Anliegen der Priesterbruderschaft St. Pius X. PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 15. Februar 2009 um 21:06 Uhr

Der konservative US-Rabbiner Yehuda Levin stellt sich hinter den Papst und das Anliegen der Priesterbruderschaft St. Pius X. Der kanadischen Lebensschutz-Seite ‘LifeSiteNews.com’ erklärte er in Bezug auf die Piusbruderschaft: "Ich bin für eine kirchliche Versöhnung mit den Traditionalisten, weil ich den großen Zusammenhang verstehe“

Levin ist der Gründer einer Synagoge im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Er ist religiös konservativ und setzt sich vor allem gegen die Homosexualität und die Kinderabtreibung ein.

Der Rabbiner ist auch beratendes Mitglied der Organisation ‘Jews Against Anti-Christian Defamation’ – Juden gegen antichristliche Verleumdung.

Nach Angaben von ‘LifeSiteNews.com’ ist Levin auch Vorsitzender einer Gruppe von 800 orthodoxen Rabbinern in den USA und in Kanada.

„Die Katholische Kirche hat ein Problem“

Levin wies Vorwürfe zurück, wonach der Heilige Stuhl sich von den Aussagen des Pius-Bischofs Richard Williamson nicht genügend distanziert hätte.

„Ich bin für eine kirchliche Versöhnung mit den Traditionalisten, weil ich den großen Zusammenhang verstehe“ – erklärte Levin: „Die Katholische Kirche hat ein Problem. Es gibt einen starken linken Flügel, der dem Glauben einen unendlichen Schaden zufügt.“

Dieser linke Flügel der Katholischen Kirche habe in den letzten vierzig Jahren die katholische Lehre und die Moral untergraben.

Der Rabbiner erklärte auch, daß er „völlig“ verstehe, warum diese Versöhnung für den Kampf gegen die Kinderabtreibung und die Homo-Bewegung wesentlich ist:

„Ich verstehe, dass es entscheidend ist, die Bänke der Katholischen Kirche nicht mit Kulturkatholiken und Linken zu füllen, die beitragen, die Katholische Kirche zu zerstören und die Werte der Katholischen Kirche zu korrumpieren.“

Diese Verderbnis hat einen Einfluss auf jede einzelne religiöse Gemeinschaft in der Welt – erklärte Levin.

Der Papst wolle die Traditionalisten in die Kirche zurückbringen, weil sie viele wichtige Beiträge für das Gesamtwohl des Katholizismus einbringen könnten:

„Wenn der Papst dabei unbemerkt jemanden eingeschlossen hat, der in der traditionalistischen Bewegung wichtig ist und zufälligerweise sehr seltsame Dinge über den Holocaust sagt, ist das dann ein Grund, das Kind mit dem Bade auszuschütten und Papst Benedikt XVI. zu verurteilen? Sicher nicht.“

Für den Rabbiner ist das gegenwärtig laufende Williamson-Progrom ein Ablenkungsmanöver.

Levin traf sich im Januar in Rom mit Vertretern des Vatikan.

Er schlug ihnen vor, daß es im interreligiösen Dialog vor allem um das Lebensrecht und die Heiligkeit der Ehe gehen sollte.

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